00:00:21: Willkommen
00:00:21: bei der Tuesday-Podcast.
00:00:24: Der Podcast um deine Träume zu erreichen, deine Ziele zu verwirklichen und das Beste aus dir herauszuholen!
00:00:30: Der Podcast wenn ihr müssen nur
00:00:32: um dich geht
00:00:32: unter die ein paar Minuten schenkt weil du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.
00:00:37: Tu es für Dich!
00:00:38: Mein Name ist Anna Marie Doss
00:00:40: und ich freue mich sehr auf das erste Interview
00:00:44: mit meinen neuen Energy.
00:00:45: Das sollte eigentlich mein letztes Interview werden vor zwei Wochen meine
00:00:51: Podcast-Folge gehört haben.
00:00:53: Haben mitbekommen, dass ich meinen Podcast beenden wollte.
00:00:56: und jetzt komme ich gerade frisch aus dem Interview mit Michi Schreiber wo ich für zwei Wochen noch dachten, das wird mein letztes Interview.
00:01:04: deswegen rede ich auch grad so ultra hochdeutsch weil wir grade über eineinhalb Stunden ruchterscheidig geredet haben wenn mich hier aus Deutschland ist.
00:01:11: Und das Interview ist so schön geworden!
00:01:13: Michi war einer meiner ersten Gästenen als ich vor fünf
00:01:16: Jahren an meinem Podcast
00:01:17: gestartet habe und es hat jetzt wieder die erste in
00:01:20: meinem neuen Podcast Era sozusagen.
00:01:23: Und das Interview ist so unglaublich schön geworden, Leute hört euch das bitte wirklich aufmerksam bis zum Schluss an
00:01:31: weil ich glaube
00:01:31: dieses Interview wird so viele von euch inspirieren.
00:01:34: Es hat nämlich mich auch nochmal so richtig hardcore inspiriert
00:01:38: und
00:01:38: die Geschichte die Michi zu erzählen hat die sich
00:01:41: auch noch mal
00:01:42: ultra verändert hat Ultra starke Persönlichkeit ist, ihr lebenden Affen gewinnt mit Hand.
00:01:48: Sondern auch vor allem noch einen sehr, sehr schlimmen
00:01:50: Autofall hatte
00:01:51: und anstatt sie sah einem okay es soll wohl nichts sein gesagt hat jetzt erst recht diese.
00:01:56: Michi sitzt heute bei mir im Interview Und das war
00:01:58: richtig, richtig schön dieses Interview.
00:02:00: deswegen
00:02:00: wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Reinhören.
00:02:06: Hallo liebe Michi.
00:02:08: freue mich dass du da bist in meinem Podcast again.
00:02:12: So schön!
00:02:13: Ich freu mich total
00:02:15: Nach diesem coolen
00:02:16: Vorgespräch, wenn schon irgendwie so ein Kaffee-Talk war, glaub
00:02:20: ich.
00:02:20: Das ist einfach ein mega schönes und cooles inspirierendes Gespräch für alle.
00:02:25: Ja ...
00:02:26: Ich freu mich auch.
00:02:27: Ich hab ihn noch zurückgehalten jetzt, die wir gequatscht haben.
00:02:29: Weil ich mir gedacht hab, das heb ich für den Podcast auf, aber es interessiert mich viel mehr nicht, dass du dir gedacht hast, ich frag gar nicht nach.
00:02:36: Es interessiert dich
00:02:36: voll.
00:02:37: Aber ich möchte das natürlich teilen mit einem Zuhörerinnen.
00:02:41: Es ist, ich hab sie eh schon gesagt eigentlich ganz funny ein Fool's Circle Moment.
00:02:45: Weil ... Ich vor zwei Wochen dachte das wird meine letzte Folge und dann überlegte okay welchen letzten Interviews kann ich noch machen?
00:02:54: Dann hast du geschrieben!
00:02:55: Das war echt allein also auch so wie wir gerade gesprochen haben.
00:02:59: es hat irgendwie voll gepasst Und du warst damals einer meiner ersten Gästenen und jetzt bist du irgendwie wieder eine als die erste in meinem neuen Flow im neuen Podcast, bevor ihr es fünf Jahre alterniert.
00:03:12: Ich freue mich sehr darüber.
00:03:14: und ja ... Bevor wir starten, werde ich dir ... Ich weiß nicht, ob ich's daran schon so gemacht habe?
00:03:19: Ich würde die drei Wörter geben damit die Leute dich mal ein bisschen anders kennenlernen Und du sagst mir einfach das Erste was dir zu diesen drei Wertern einfällt okay?
00:03:29: Okay super!
00:03:30: Ich bin gespannt.
00:03:32: All right.
00:03:32: Das erste ist Lebensfreude.
00:03:36: Lebensfreude bedeutet für mich tatsächlich, mit den Affen in den Bäumen
00:03:42: zu sitzen
00:03:43: und zu hängen.
00:03:44: Und mich wie meine sechsjährige Michi zu fühlen, das ist so für mich purer Ausdruck von Lebensfreuden.
00:03:52: So den Körper und sich selbst voll und ganz im Moment spüren, dass bei mir fast immer mehr den Affe so ... Mhm!
00:04:01: Okay, das zweite Wort is Mut.
00:04:05: Mut?
00:04:07: Ich glaube,
00:04:08: das ist das allerwichtigste Hass für mich im Leben.
00:04:11: Und ich glaub für alle Menschen, wir haben Momente, wo wir wissen was unser Herz uns sagt und die Angst hält uns zurück.
00:04:19: Und diese Mutstimme und uns laut zu machen, hab ich für mich gelernt, dass so das A und O ... weil es kann sein wenn man Träume hat, es kann ein Schicksalsschlag hat, Ne Entscheidung treffen muss, aber ich finde Mut ist immer das, was dir neue Türen öffnet.
00:04:36: Damit auch neue Perspektiven und damit irgendwie auf den Weg zu deinen Träumen.
00:04:42: Ja ... voll schön.
00:04:45: Voll schön gesagt!
00:04:47: Und das letzte ist... Ich hatte gerade so ein gutes Wort, nämlich immer andere.
00:04:54: Das letzte ist Frieden.
00:04:56: Frieden?
00:05:02: Ich glaube, wonach ich tatsächlich strebe ist vor allem Frieden in mir selbst.
00:05:09: Und für mich ist es gerade wieder total der Prozess in den Frieden mit mir und meinem Körper einfach zu kommen.
00:05:18: Weil der Körper eben nicht immer so funktioniert wie wir uns das wünschen.
00:05:22: Und ich glaube da dann trotzdem in Frieden, sich zu sein und zu bleiben ist so ein Satz, den ich in meiner Neuro-Reha mir dann immer wieder sage.
00:05:31: Ist immer so ... mit
00:05:33: meinem Körper für meinen Körper und nicht gegen ihn, was wir manchmal
00:05:37: als sehr ergeizige und ambitionierte Person schwerfalten.
00:05:41: Deswegen war Frieden der ersten Impuls, wo ich dachte, okay, Frieden mit meinem Körper?
00:05:46: Mhm ja!
00:05:48: Okay, danke dir mal.
00:05:50: Dann lasse ich dich auch noch mal ... Ich sag jetzt ganz normal vorstellen.
00:05:55: Das heißt für alle, die dich vielleicht noch nicht kennen und damals, die Folge auch nicht gehört haben, stelle ich Folge einmal vor mit allem was dir wichtig ist und wie du dich beschreiben würdest?
00:06:05: Ja voll gerne also ...
00:06:07: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich beim letzten Mal vorgestellt hab.
00:06:10: Vermutlich
00:06:10: habe ich
00:06:11: so etwas ähnliches gesagt.
00:06:13: Ich
00:06:13: bin Michi, mittlerweile dreißig seit ein paar Tagen, was ich sehr schrecklich finde.
00:06:18: Happy Birthday!
00:06:22: Warte mal, bist du
00:06:23: schon
00:06:23: dreißzig?!
00:06:24: Ich werd dreiunddreißig im August,
00:06:26: also ... Alter, kannst du zu dreißig auch schlimmen?
00:06:32: Nicht so sehr wie jetzt.
00:06:33: Dreiunddreaißig muss ich
00:06:35: sagen!
00:06:36: Ja, aber ich kann nicht beruhigen.
00:06:37: Ich finde ab Dreißig wurde es einfach alles klarer und ... I don't know.
00:06:43: Das sagen viele an mich für eine Dreißwichtlinge zu erwachsen.
00:06:46: In meinen zwanzigeren konnte ich noch über mich wild- und frei fühlen.
00:06:49: Man hatte
00:06:50: das
00:06:50: Gefühl, okay wär da voll viel Zeit.
00:06:52: Und jetzt mit dreißzig denke ich kacke Michi, du bist jetzt ...
00:06:57: Wirklich?
00:06:58: Also ...
00:07:00: Jetzt kannst du nicht mehr tun, als wärst du ein Teenager.
00:07:02: Wenn du jetzt irgendwo dein Ausweis vorlegen musst, dann denken die sich so, oh Gott, was eine alte Schachtel ist.
00:07:07: Ich bin nicht hieb, die mit ihrem dreißigsten Lebensjahr hadert.
00:07:14: und was mich besonders ausmacht, dass ich T-Schützerin für Affen bin Autorin Eigentlich ein Leben so gestaltet, dass ich meine ganzen Kindheitsträume lebe.
00:07:27: Deswegen mir diese Verbundenheit zur Kindheit und zu meinem kindlichen Ich-so wichtig ist.
00:07:33: Und deswegen werde ich vielleicht auch etwas Angst haben vor dem Erwachsenen werden.
00:07:37: Weil viele Erwachsene ihre Träume verlieren.
00:07:39: Meine Träum ist einfach die Arbeit im Tierschutz mit Affen, Bücher drüberzuschreiben ... immer mutig in meinem Herzen zu folgen.
00:07:49: Und ich glaub,
00:07:49: bis vor zwei Jahren
00:07:51: war das definitiv
00:07:52: noch etwas leichter für mich.
00:07:55: Da hat es irgendwie nur den Mut gebraucht immer Entscheidungen zu treffen ... die vielleicht ein bisschen beängstigend waren.
00:08:02: Aber vor eineinhalb Jahren hatte ich einen sehr schweren Unfall.
00:08:06: und jetzt bedeutet eben, Mut- und Kindheitsträume leben auch sehr, sehr dollmich zu meinem alten Ich
00:08:13: zurückzu ... Bewegen zurück zu kämpfen oder zurückzufrieden?
00:08:17: Eher zurückzuffrieden,
00:08:19: nicht zurückzukämpfen.
00:08:20: Das hat immer so was
00:08:21: gegen den Körper aber ... Ja!
00:08:24: Da hinzufinden.
00:08:26: Ja,
00:08:26: ja.
00:08:27: Voll schön, ja... Es gibt so viel, was man fragen könnte jetzt.
00:08:33: Ich fang mal mit dem an, was mich damals schon sehr inspiriert hat vor deinem Unfall auch.
00:08:40: Du warst ja ... Das Lehramt studiert.
00:08:43: Wie ich mich richtig erinnere, oder?
00:08:44: Genau das Lehramt Studieren!
00:08:46: Ich
00:08:46: kann mich erinnern...
00:08:47: Was mir ultra hängen geblieben ist war dass du dann erzählt hast ja ich will nach Afrika gehen mit Affen arbeiten und jeder war nur so Michi Du bist Lehrerin.
00:08:57: was willst du mit dieser Info jetzt?
00:08:59: Erzähl mir doch mal von dem, weil ich glaube es gibt so viele Menschen die sagen naja aber was soll ich als XY machen und ich habe lustigerweise auch ultraviele Lehrerinnen bei mir im Programm.
00:09:11: Die immer wieder überlegen etwas anderes zu machen.
00:09:14: Ich glaub da kommt das auch mega perfekt gerade.
00:09:18: Ja verschuldet also an alle,
00:09:19: an jeden Lehrer
00:09:20: oder Lehrerin
00:09:21: ist never too late dass einmal so, falls du das gerade hören musst.
00:09:25: Und ich war tatsächlich mitten im Lehramtstudium also ich hatte ... Ich war im Bachelor noch, also ich wär noch gar nicht fertig und wollte aber Lehramtsstudien.
00:09:33: zum einen kann ich tatsächlich gut mit Kindern.
00:09:36: Also es wäre jetzt nicht der Horrorjob für mich gewesen sondern ich kann das auch schon gut.
00:09:41: Es war aber einfach nicht meine Passion, eine große Passion.
00:09:45: Das wusste ich seit ich mit achtzehn diese Reise nach Südafrika gemacht
00:09:49: habe und mich dort in die Affen verliebt
00:09:50: hab.
00:09:50: Wusste ich einfach es im Tierschutz zu arbeiten ist, mit Primaten zu arbeiten als Lebensräume zu schützen.
00:09:56: Ist wirklich ein Impact für die Natur und die Tiere, weil mich das so im Herzen und am Kern begeistert und gleichzeitig berührt auch auf eine ganz andere Art und Weise erfüllt.
00:10:10: Aber wenn man dann irgendwie schaut, wie kann ich Tierschutzappen werden?
00:10:13: Wie kann ich ein Drop mit Affen finden ... Da hat der
00:10:16: Berufsberater in der Regel keine Antwort drauf!
00:10:19: Der sagt immer, hey hier sind diese fünf Berufe, so sieht einer davon aus.
00:10:23: Und wenn man aus dem Raster
00:10:25: fällt, bekommt man oft vom Außen gesagt, das ist nicht möglich.
00:10:29: Ich glaube, der wichtigste Schiff für mich war damals zu sehen, dass unmöglich nur die Meinung der anderen Leute ist.
00:10:38: Also wenn jemand sagt es ist unmöglich, Drop mit Affen oder T-Shirts und für Affen zu werden?
00:10:43: Oder was auch mal du gerade willst Meeresbiologin oder... Wenn wir was anderes im Hotel auf Bali machen, was auch immer.
00:10:51: Dann werden mir ganz viele Menschen sagen das ist nicht möglich.
00:10:54: und was man lernen muss, ist dass unmöglich einfach nur deren Meinung ist.
00:10:58: Und dass diese Möglichkeit trotzdem irgendwo in dieser Realität
00:11:02: besteht.
00:11:03: Man
00:11:03: einfach nur die Wege dahin finden muss.
00:11:06: Das hab ich dann vor ... Lass mich jetzt nicht lügen.
00:11:09: Ja, jetzt sind es Jahrzehnte.
00:11:11: Vor gut sechs Jahren gemacht.
00:11:12: Da hab ich gesagt okay, ich mach den Bachelor zu Ende.
00:11:14: Ich geh aber nicht in den Masterfuls
00:11:16: Lehramt Ich versuch das jetzt.
00:11:18: Ich möchte mein Weg gehen, ich will irgendwie einen Weg finden, Tierschütze mit Affen zu werden
00:11:24: und dann hab' ich einfach überlegt was könnte ich machen?
00:11:27: Und so hat es tatsächlich angefangen!
00:11:29: Ich habe dann eine Fernausbildung in Großbritannien gemacht weil das günstiger war als ein Studium in Groß-Britannien Hab mein Instagram-Account gestartet, hab einfach allen erzählt.
00:11:40: Leute achten
00:11:41: so'n Kuhl
00:11:42: für die Woche's auf!
00:11:43: Hab auch Bilder gepustet und Geschichten erzählt.
00:11:46: Ich hab dann tausend Menschen auch gefragt ob ich bei denen im Podcast oder irgendwo darüber sprechen darf... Einfach wirklich an allen möglichen Ecken und Enten nach Wegen gesucht, diesen Traum wahrwerden zu lassen.
00:12:00: Und so hat ganz viel nicht geklappt.
00:12:03: Ganz viele Absagen, ganz viele Dinge auch ... Ich hab
00:12:05: mal versucht einen Tassenshop
00:12:07: mit Affentassen
00:12:07: zu eröffnen.
00:12:08: Das kann ich jetzt schon mal sagen, es war kein gutes Geschäftsman.
00:12:11: Was für ein Geilnis das war!
00:12:16: Ich
00:12:16: muss sagen, meine Community hat das schon gekauft.
00:12:19: Aber ich war halt so, ich war superschlechter im Margen einzuschätzen und hab dann am Ende mit meinem Shop noch Minos gemacht.
00:12:25: also... Ach, ist
00:12:26: okay!
00:12:28: Aber ich habe alles probiert und es war halt super wichtig weil so habe ich auch die Wege gefunden wie ...
00:12:33: funktioniert
00:12:34: haben, dass mein Instagram-Kanal gewachsen ist.
00:12:36: Dass ich Bücher geschrieben hab und Verlage dafür begeistern konnte, dass ich mehr und mehr Zusagen auch für Interviews und Kurve bekommen habe um Menschen auf viel zu begeistert dann verein gegründet hat.
00:12:48: Und so ist es mehr und meer und mehr gewachsen.
00:12:51: Dann hab ich tatsächlich ja ein Reiseunternehmen auch noch gegrüntet wo wir im Reis in den afrikanischen Raum angeboten
00:12:58: haben.
00:13:00: Es ist dann alles mehr und gewachsen.
00:13:04: Und auch da waren aber dann Momente, wo ich so sagte, krass!
00:13:07: Ich hab jetzt eine coole
00:13:08: Reisekompanie,
00:13:09: ich habe Mitarbeiter und von außen sieht's voll cool aus.
00:13:13: Aber ich muss tatsächlich sagen, ich hab mich in einem Firmenmodell mit vielen Mitarbeitern gar nicht so freigefühlt wie zu Individuen wiederzusehen.
00:13:21: Deswegen weiß ich nur aus meinem Tagebuch Einträgen, hab ich dann auch, obwohl
00:13:25: es eigentlich vor die Success-Story war, dann auch so gemerkt, nee, ich will mich auf Tierschutzarbeit, Bücher ... fokussieren, keine große Company leiten.
00:13:34: Und habt ihr dann ja auch irgendwann wieder verkleinert und beendet?
00:13:39: Weil ich hundert Prozent Fokus haben wollte im Tierschutz die Aufrangstation aufzubauen.
00:13:44: Das war immer der ganz große
00:13:46: Traum,
00:13:46: wo ich mal sagte, wenn
00:13:47: ich fünfzig
00:13:48: bin, mach' ich das!
00:13:49: Dann war es aber einfach Ende zwanzig
00:13:51: schon so, dass ich sage, nee, ich kann nicht warten, bis ich fünfzig bin.
00:13:54: Ich muss mich jetzt versuchen, ich will das jetzt
00:13:56: machen.".
00:13:57: Und dann hab ich alles, was so die Firma angeht, langsam wieder runtergefahren.
00:14:01: Um halt neben den Büchern und Interviews, die ich halt gebe, Zeit zu haben diese Aufwandstation aufzubauen.
00:14:09: Deswegen war ich auch Ende im Jahr und vor allem Anfang des Jahres eigentlich geplant, sechs Monate in Südafrika zu sein und ausbleiben.
00:14:21: Ja!
00:14:22: Crazy.
00:14:24: D.h.,
00:14:24: du hast eigentlich extrem viele Anläufe in verschiedene Richtungen gehabt, z.B.
00:14:29: die Tassen ... Wenn man das so hört, klingt so crazy-crazy-crazen.
00:14:36: Es erinnert mich, ich hab verkursen die Bibliografie von dem Nike-Gründer oder Nikke damals gelesen und es war so... Ich bin schon über der Hälfte vom Buch gewesen.
00:14:46: Und es war immer noch kein Durchbruch.
00:14:48: Sogar ich als Leserin habe mir gedacht Das ist ganz schön anstrengend, was da alles passiert.
00:14:56: Und es zeigt irgendwie ... dass die Essenz daraus ist einfach nicht aufzuhören, wenn man's spürt.
00:15:01: Aber was würdest du denn sagen?
00:15:03: Ab wann kommt der Moment, wo vielleicht viele Menschen sagen, okay, das soll wohl nicht sein?
00:15:10: Was so ein Satz ist und auch viele immer wieder im Kopf haben.
00:15:15: Wo hat man dieses Gefühl?
00:15:17: oder wo erkennt man, sich lohnt noch weiter zu machen?
00:15:20: Wie war das für dir?
00:15:23: Ich glaube, was ein ganz großes Problem ist, dass wir das Gefühl haben, dass es bei anderen immer schneller geht.
00:15:31: Also wenn auch Leute mich beobachten und ich das noch mal erzähle dann sagen, hier bei dir hat ja alles funktioniert und gewisse Dinge haben auch funktioniert aber waren dann trotzdem nicht meine Definition von Erfolg wie das Reiseunternehmen hat funktioniert.
00:15:46: Es war nicht meine Definition von Erfolg, weil mich die Verantwortung zu unfrei gemacht hat.
00:15:52: oder der Tassenshop.
00:15:53: Und ich glaube, andere Menschen denken immer ... Michi oder Anna haben eine Sache versucht und die hat geklappt.
00:16:01: Dann hat's wohl so sein sollen!
00:16:04: Wenn sie dann eine Sache versuchen und die nicht klappt, dann haben sie das Gefühl es hat nicht so sein soll.
00:16:09: Deswegen ist es super wichtig auch genau darüber zu sprechen, dass man echt viele Wege- und Möglichkeiten sucht.
00:16:16: Dass man sich wenn man seinem Herzen folgen will an absagen, scheitern und auch Misserfolge gewöhnen muss.
00:16:24: Weil man daraus einfach viel mehr lernt!
00:16:27: Also ich könnte ja heute nicht mit der Klarheit sagen, okay das ist jetzt wirklich meine Definition von Erfolg.
00:16:33: so möchte ich meine Selbstständigkeit mit Affen im Tierschutz leben, Bücher schreiben,
00:16:39: große Reisefirma
00:16:40: ... Nein,
00:16:41: Tassen mache ich nur noch für meine Mutter,
00:16:44: weil diese Sachen kann ich gar nicht sagen.
00:16:45: mit diesen Erfahrungen.
00:16:47: Und deswegen für
00:16:48: alle, die sagen
00:16:48: es hat nicht so sein sollen.
00:16:51: Ähm ...
00:16:52: Das ist nur
00:16:53: das Gefühl was du hast weil du denkst dass es bei allen anderen direkt funktioniert hat.
00:16:57: aber jeden Menschen den du siehst der erfolgreich ist Der hatte hundert Millionen Anläufe gebraucht Weil es halt einfach total normal ist Wenn du irgendwas zum ersten mal machst dann klappt es in der Regel nicht.
00:17:10: wenn du das versuchst zu laufen fällst du hundertmal hin wenn du versuchts Maskeball
00:17:15: In diesen Kackort zu schmeißen.
00:17:17: Das ist hart
00:17:18: schwer, auch da brauchst du ein paar Anläufe bis du den Korb
00:17:21: triffst.
00:17:22: Und das hilft mir halt einfach immer zu sehen ich fokussiere mich nicht auf die Male wo ich daneben geworfen habe sondern daraus lerne ich um halt immer mal wieder auch den Ball in den korb zu treffen.
00:17:35: und genauso ist es halt einfach.
00:17:37: Ich würde mal sagen Wenn man zehn Dinge versucht, ganz am Anfang ist es so, neun Dinge funktionieren nicht.
00:17:44: Eine funktioniert und je besser man sich aber auch über diesen Prozess kennenlernt, verbessert man dann auch seine Statistik
00:17:49: ein bisschen.
00:17:50: Aber ich kann auch sagen ... Es funktioniert nie alles!
00:17:53: Manchmal hast du die coolste Idee, denkst das ist der Durchbruch?
00:17:58: Klaus Lachow hat erst mal kurz dran.
00:18:01: Und dann gehst du raus und
00:18:02: merkst, ah nee, es war's doch nicht.
00:18:04: Aber diese Idee Hat dir dann Erkenntnis gebracht, die du wieder für was anderes brauchst.
00:18:09: und deswegen ... ist alles in Lernen.
00:18:13: Und zieh nicht zu früh Rückschlüsse.
00:18:16: Also ziehen dich nach einem geschreiterten Versuch Rückschlüsse, sondern gib dir wirklich die Möglichkeit, zehn, zwanzig, dreißig Dinge auszuprobieren.
00:18:25: Ein, zwei, drei Jahre auch durchzuhalten und dann Rückschuße zu ziehen und zu sehen.
00:18:30: Ach krass!
00:18:30: Was hat denn jetzt danach funktioniert?
00:18:34: war vielleicht auch einfach nicht meins oder hat nicht geklappt.
00:18:37: Oder ich bin total schlecht in Buchhaltung und hab die Mahl so total verkackt
00:18:40: ... Ja,
00:18:43: also Dinge, die mir am Anfang auch passiert sind.
00:18:46: Ich hab dann noch immer
00:18:48: gesagt, okay
00:18:49: hier von
00:18:50: das spenden wir alles?
00:18:51: Und da hab' ich's mit Mehrwertsteuer gespendet!
00:18:54: Oh shit... Ich hab halt alles mit den Mehrwertsteuern weggespendet und dann irgendwann gar nicht die
00:19:03: Tanzharte so,
00:19:04: hier
00:19:04: bitte diese Patos in eurem Mehrwertstein zahlen.
00:19:07: Und dann meinte ich so ja ich habe die gespendelt und das Finanzamt so ja ist uns egal.
00:19:12: Also du machst da wirklich so hart dumme Fehler wo du dir sie denkst Wie?
00:19:18: Also ...
00:19:19: nicht.
00:19:20: Aber weiß
00:19:21: man
00:19:22: am Anfang nicht, ich muss
00:19:23: es zumindest
00:19:24: nicht!
00:19:24: Und dann
00:19:24: machst du halt die Fehler und beim nächsten Mal lachtst du okay, Spender
00:19:27: heißt Gewinn abzüglich Mehrwertsteuer, weil das Finanzamt hat sich entschieden, nichts zu spenden.
00:19:35: Wie lustig ist das?
00:19:37: Ich bin so erleichtert auch gerade, dass du das sagst, so blödes Klingel, aber ich fühle das so.
00:19:42: Man kommt ja dann auch so, hey, warum schaumt man das nicht nach?
00:19:47: wenn man es nicht
00:19:48: einmal falsch
00:19:48: macht.
00:19:49: Also, ich fühle mich total ... Ja okay, find ich megamegerschön, was du gesagt hast.
00:19:55: Es brauchen einfach mehrere Anläufe und die du sagst.
00:19:58: Ich glaub grad auf Social Media sieht man, okay das ist das Ergebnis und da steht die Person und die hat's halt so leicht weil sie hat das jetzt aber dass was davor war, das sieht man halt einfach nicht zeigt man halt auch nicht, warum sollte man jetzt in den letzten zehn Jahren die ganzen Fehler und Anläufe zeigen, wäre natürlich gut.
00:20:19: Aber die Leute wollen ja auch irgendwie das positive sehen ... Und schließen daraus, dass das viel leichter war als bei einem selber?
00:20:27: Ja!
00:20:28: Ich finde ja auch bei dir, ich meine am Anfang, es ist uns kennengelernt haben, du hast ja noch Ergotherapeutin und hast du neben deinem Vorzeitjob.
00:20:36: und deiner Selbstständigkeit damit angefangen, die Instagram aufzubauen.
00:20:39: Das war ja auch eine Doppelbelastung.
00:20:42: Und irgendwann auch so ein langsamer Übergang ... War nicht von
00:20:45: einem auf dem anderen Tag zu sagen,
00:20:47: ich mach's jetzt, sondern am Anfang kreiert man manchmal
00:20:50: eine Doppelbelastungen
00:20:52: oder macht Dinge abends oder probiert sich aus.
00:20:55: Ich finde das ist einfach superwichtig.
00:20:57: zu wissen, auch für Leute die zum Beispiel nicht den Sprung ins kalte Wasser wagen wollen.
00:21:02: Dass man halt z.B.
00:21:03: vor alle Lehrer sagt okay du musst nicht kündigen
00:21:06: guck doch
00:21:06: einfach was du erst mal abends neben deinem Job hinbekommst und guck dann mal ob du vielleicht ein bisschen was reduzieren kannst um mehr Raum für deine Träume zu haben und dann so einen Übergang zu schaffen dass du vom Einmeter
00:21:18: Brett schwingst von zwei Meter
00:21:19: Brett an fünf Meter und irgendwann
00:21:22: gehst du aus zehn Meter
00:21:23: Brett aber ... Ich glaub, ich hätt mich auch nicht am
00:21:26: Anfang getraut vom Zähler zu springen.
00:21:28: Und bin froh, dass ich mir diese
00:21:30: Übungsräume
00:21:31: und Zeit gegeben hab.
00:21:32: ... in meine Träume reinzuwachsen?
00:21:35: Ja, voll!
00:21:38: Okay... Das ist ja schon mal eine Riesenschane.
00:21:42: Das klingt jetzt schon mal nach einer Riesenschane.
00:21:44: Jetzt bist du grade im Deutschland.
00:21:49: Wie hast du das am Anfang gemacht?
00:21:51: Du bist ja dann ultraaufgependelt Warst mal in Südafrika, mal wieder in Deutschland.
00:21:58: Wie hat sich das alle irgendwie unter den Hut bringen lassen?
00:22:03: Das war gar nicht so schwer!
00:22:05: Irgendwie?
00:22:05: Nein.
00:22:06: Ich hab einfach
00:22:07: mal von da
00:22:07: gearbeitet, muss ich sagen.
00:22:10: Meistens sind die Dinge halt gar nicht so kompliziert wie es sich anfühlt.
00:22:15: Ich habe halt dadurch, dass ich am Anfang ja überlegt habe diese große Reisefirma aufzubauen.
00:22:20: Also ich dachte irgendwie
00:22:21: ach voll cool!
00:22:22: Ich liebe Aftika und dann ermöglicht das irgendwie anderen Menschen
00:22:27: hab ich mir dann eine Zeit lang viele afrikanische Länder angeguckt und dort Menschen, Projekte und Townships vor Ort angeschaut.
00:22:34: Und auch Tierprojekte ... Wo ich dachte, das kann man damit unterstützen.
00:22:37: Das unterstützen wir weiterhin mit dem Verein, den wir gegründet haben.
00:22:42: Dadurch dass ich als Autorin gearbeitet habe, hab ich mal Kurse gemacht, war ich immer flexibel von wo ich arbeiten konnte.
00:22:50: D.h.,
00:22:51: ich hab halt mein Laptop dabei abends neben der Tierschutzarbeit an den Büchern weiterschreiben, oder die Weiterbildung halten.
00:22:59: Oder ... die Berichte und Konzepte oder Gutachten schreiben.
00:23:03: Deswegen war es für mich da einfach schon ein Vorteil, dass ich ... ja, recht ... also das ich die ganze Zeit während dem Studium mir versucht hab was aufzubauen.
00:23:15: Und danach dem Studiums zumindest die Möglichkeit hatte
00:23:19: in Teilen
00:23:20: davon dämen zu können und dann keinen Job hier in Deutschland mehr zu brauchen.
00:23:24: Oder wenn ich es mal gebraucht hätte, hab ich mir einfach während ich hier war irgendwelche Gelegenheitsjobs gesucht, die ich aber auch nicht festgemacht habe.
00:23:32: Und das war so die Anfangsphase.
00:23:34: Deswegen war's gar nicht so kompliziert.
00:23:38: Und jetzt hinten raus ist es nur tatsächlich so ... Also, wenn wir
00:23:42: stand heute gucken
00:23:42: oder auch stand mit der Auffangstation, die wir ja aufbauen, dass sich da dann tatsächlich ... sechs Monate, sechs Monate.
00:23:51: Ich finde, da werden halbes Jahr in Deutschland sein und werden ein Halbisjahr in Südafrika sein.
00:23:56: Aber das wird erst zum zwei, drei Jahren der Fall sein, wenn das Projekt steht.
00:24:00: Und das bauen wir jetzt gerade auch einfach durch meine Gesundheit und alles was war.
00:24:05: Und den Unfall
00:24:06: bisschen leiser auf,
00:24:08: dass dann
00:24:09: steht, dass ich
00:24:10: nicht mehr so viel hin- und herreisen müsste wegen gesundheitlichen
00:24:14: Terminen?
00:24:15: Ja, absolut!
00:24:16: Ähm... Lass uns da mal, weil jetzt haben wir es schon zwei-, dreimal gehört.
00:24:21: Den Unfall, den du hattest, lass uns da kurz reintauchen, wenn das für dich okay ist.
00:24:27: Du hattet vor ... Wir sind vorher draufgekommen heute, vor eineinhalb Jahren, meinen Autounfall in Afrika-Vardas?
00:24:36: Ja.
00:24:37: In Südafrika-Wardas,
00:24:38: genau!
00:24:39: Ähm,
00:24:41: genau.
00:24:41: Ich hatte heute vor eineinhalb Jahren ... ich hab ja
00:24:44: schon ein bisschen angeteasert, dass ich eigentlich
00:24:46: dann Ende der Jahrzehnte scheinbar vorhatte, sehr lange in Südafrika zu bleiben
00:24:51: und ich sag, ähm
00:24:53: ... Scheinbar vorher hatte, weil ich die Jahre ... Jahrzehn-vierundzwanzig und zwei-tausendtreiundzwanzig nur mittels meines Journals oder Tagebuches und mittels Bildern rekonstruiere Weil ich bei dem Unfall meiner Erinnerung von zwei Jahren verloren hab.
00:25:10: Denn wir waren eigentlich in Südafrika, ich und
00:25:13: mein Mann, um dann ein Grundstück zu übernehmen.
00:25:15: Wir hatten dieses perfekte Grundstuck gefunden.
00:25:18: Und
00:25:19: alles war so'n
00:25:19: Full Circle Moment eigentlich.
00:25:21: Ich dachte, krass, dass ich vor fünf Jahren losgegangen bin!
00:25:25: Da war ich
00:25:25: gefühlt, da hab ich immer gedacht ... Und jetzt wird's wahr.
00:25:28: Ich war von meiner Stimmung ultra euphorisiert und dachte, okay,
00:25:32: jetzt fügt sich ganz viel.
00:25:35: Und dann war es am zweiten Jahr nur, dass wir im späten Nachmittag eine Wanderung machen wollten
00:25:41: in einem nahegelegenen
00:25:42: Nationalpark.
00:25:44: Dafür mussten wir auch einen Parkplatz davor haben und auf dieser Bundesstraße gehalten.
00:25:50: Das Auto hinter uns hat auch gehalten und zwei Autos dahinter kamen aber mit einer sehr hohen Geschwindigkeit.
00:25:57: angerast wollte beide stehenden Fahrzeuge überholen, hat dann aber den Gegenverkehr gesehen und es ist an meinem Einschirm ungefremst ins Auto gefahren.
00:26:07: Das Auto wurde halt zum einen komplett von der Wucht zusammengedrückt.
00:26:11: Es wurde quer beliefhaber bis in
00:26:14: das Gebüch geschleudert.
00:26:16: Mein Mann war auch dabei, saß ja im Steuer, wir waren auch beide direkt bewusstlos ... Und ich war relativ langbewusstlos also über eine Stunde
00:26:27: während
00:26:27: er Irgendwann wieder zu bewusst sein kam, aber sich
00:26:31: daran gar nicht richtig erinnern
00:26:32: kann.
00:26:33: Sondern nur so weiß.
00:26:34: okay irgendwann saßen wir im Krankenwagen da waren wir noch an der Unfallstelle.
00:26:38: Ich lag halt auf irgendeiner Liege und hat irgendwie raus geguckt und man war total irritiert.
00:26:45: Aber irgendwie sagte er am ersten Moment erleichtert denn ich sah am ersten moment relativ unverletzt
00:26:53: aus Kugel Überraschenderweise.
00:26:55: Er sagt halt, mein Gesicht war halt gerötet an der Seite aber ich sah jetzt nicht total krass aus wie man das jetzt erwarten würde weil im Krankenhaus hat sich dann in den CTs und MRTs festgestellt dass mein Gesicht komplett gebrochen war.
00:27:15: Also meine eine Gesichtshälfte war gebrochene mehrfach im Kiefer, im Jochwein die Augenhöhle ... Die Nase war zweifach gesprochen.
00:27:24: also es waren wirklich eigentlich alles auf
00:27:28: dieser Eigengesichtsseite
00:27:29: kaputt und das hat ihn halt erst mal total schockiert weil er sagt okay man hat schon gesehen dass hat dann mit der Zeit immer mehr angefangen so
00:27:38: zu schwillen
00:27:40: aber er hat irgendwie gedacht Das würde komplett anders aussehen.
00:27:44: Er dachte, ich hätte eine Prellung oder so.
00:27:47: und was damals aber eher nach einer Zeit Besorgniserregend war ist das Ich wach wurde und mir einfach nichts neues behalten konnte.
00:27:56: also ich habe die ganze zeit Nach dem umfall noch die ersten wochen nach dem unfall immer die gleichen fragen gestellt Wo bin ich?
00:28:04: Was ist passiert?
00:28:05: Warum tut mein gesicht so weh?
00:28:07: Und
00:28:08: dann hab ich meistens so nach zehn bis fünfzehn Minuten.
00:28:11: Ich erinnere mich, bis heute auch nicht an die Zeit immer wieder vergessen was war, weil es zu Beginn des Unfalls eine globale Amnesie hat.
00:28:18: Das heißt man hat weder die Fähigkeit auf Erinnerung in der Vergangenheit vollständig zuzugreifen noch kann man neue Erinnerungen bilden.
00:28:27: und das war natürlich neben den Brüchen erstmal ne andere beängstigende Ausgangslage Weil entgegen der Aussagen, der Ärzte ... Das wird sich so ein ... Vierundzwanzig bis acht Minuten regeln und dann ist wieder alles normal.
00:28:41: War es halt bei mir auch nach einer Woche noch in dem Zustand oder zwei Wochen noch an dem Zustands.
00:28:47: Und
00:28:48: erst dann hat sich ganz langsam angefangen, den Zeitraum zu verlängern, dass ich mir mal Dinge über eine Stunde behalten konnte.
00:28:57: Irgendwann mal über einen halben Tag.
00:28:59: Es hat mehrere Wochen gedauert, bis ich mir den Vortag behalten konnte.
00:29:05: Da war wir schon wieder in Deutschland und da waren meine ersten OPs rum.
00:29:08: Ich bin für mich nach dem Unfall zu Hause im Bettwach geworden ... Und hab
00:29:13: einfach gemerkt, wo irgendwas in meinem Gesicht ist komisch.
00:29:16: Weil durch den Bruch habe ich eine Taubheit im Gesicht entwickelt.
00:29:20: Und
00:29:21: mein Gesicht fühlt sich so komisch an,
00:29:24: hab ich irgendwie
00:29:25: falsch
00:29:25: gelegen.
00:29:26: Das ist
00:29:26: das Erste, woran ich mich erinnere und für mich war ja auch ... ...
00:29:34: es war einfach ... ... und es
00:29:37: war ... Boah!
00:29:39: Es war ein ... Weiß nicht so gruseliger Morgen.
00:29:44: Ich glaube, vom Gefühl her hatte die ganze Zeit das Gefühl irgendwas verfolgt mich oder irgendwas holt mich gerade ein ohne dass sich beschreiben kann, wovor ich Angst hatte.
00:29:54: Ich bin halt einfach wach geworden an diese Morgen.
00:29:56: Und da hatte auch mein Gesicht, tut grade irgendwie weh ... Vielleicht hab ich komisch gelegen und aufgestanden.
00:30:02: Da hab ich meinen Kleidersprang gegangen.
00:30:04: Da war ich so ultra irritiert, weil da Sachen drin waren, die ich nicht kannte.
00:30:07: Das ist so, hä?
00:30:09: Und dann kam Marc schon zu mir und meinte so, sag's dich mal kurz hin!
00:30:13: Ich muss mit dir
00:30:14: reden.".
00:30:16: Okay,
00:30:16: was ist jetzt
00:30:17: los?".
00:30:18: Dann sagt er so,
00:30:19: einfach zurückbleiben, dass es ... nie gut im Gespräch
00:30:23: mit jemandem
00:30:23: einzuladen und zu sagen, gleich bei dem Glück bleiben.
00:30:27: Ich kann jetzt auch gar keinen Fallmolk bleiben!
00:30:30: Was ist los?
00:30:31: Also
00:30:31: ich weiß es noch, ich hab so richtig Herzrasen gehabt.
00:30:35: Wir hatten Unfall... Erschreck
00:30:37: dich bitte nicht, wenn du gleich in dein Gesicht guckst oder nicht so.
00:30:41: Ich war es ernst an alles nur gut gemeint aber das war halt einfach überhaupt nichts Gut.
00:30:45: Oder eher so ne?
00:30:47: Jetzt kurz als schnell
00:30:48: durchlaufen
00:30:49: Weil er wusste ja auch nicht, er hat den Tag wieder und wieder mit mir erlebt.
00:30:53: Wir waren schon eine ganze Woche zu Hause, der ist die ganze Woche in dieser
00:30:56: Zeitschleife
00:30:57: rumgerannt.
00:30:57: Er wusste nicht, ich weiß es irgendwann behaltlichst
00:30:59: mir.
00:31:00: Wenn man so erzählt, ne?
00:31:01: Es ist im Jahr zwentzwanzig, meistens denkst du's wär zweiundzwanziger, aber ... ne, es ist im Jahre zwentwenzig, wir hatten Unfall, dein Gesicht wurde gebrochen, deswegen ist das geschwollt.
00:31:13: Deswegen hast du auch eine kleine Narbe
00:31:15: unter dem Auge und
00:31:15: ich saß einfach nur da oder irgendwann ... Ich hab da halt gewartet, dass ich irgendwas antworte.
00:31:21: Aber ich bin dann einfach aus dem Schlafzimmer ins Bad,
00:31:23: hab die Tür zugemacht
00:31:24: und dachte ... ich träume oder ich bin im falschen Film.
00:31:29: Und dann dachte ich so kurz, es kann nicht sein, aber was so schlimm dann irgendwie war?
00:31:36: waren so ganz kleine Details.
00:31:38: Ich weiß noch, ich hab dann irgendwie aufs Fenster gucken wollen und dann waren die Hecken in unserem Garten voll hoch.
00:31:43: Wir wohnen auch nicht lange, wir hatten kleine Hecken gepflanzt, die waren da zwei Jahre alt ...
00:31:48: Und eine Hecke, die zwei Jahre ist,
00:31:50: hat ne andere Höhe als eine Heke, die fünf Jahre
00:31:53: dasteht?
00:31:53: Ja!
00:31:54: Die Hecke war so hoch.
00:31:55: Dann haben wir andere Pflanzbeete unten an den Zaubern.
00:31:58: Ich hab in den Garten geguckt und dachte, irgendwas stimmt hier.
00:32:02: Was für einen Garten passiert?
00:32:04: Da hab ich so ... den Schrank aufgemacht von der Zahnbürste und dann standen elektrische Zahnbersten da drin.
00:32:09: Es waren so ganz viele Details, die mich so vollkommen wahnsinnig gemacht haben.
00:32:15: am Anfang, weil es war meine Wohnung ... Aber irgendwie auch nicht.
00:32:20: Es war mein Kleiderschrank
00:32:21: aber irgendwie auch
00:32:22: noch nicht.
00:32:22: Das war mein Leben.
00:32:26: Aber irgendwie ja auch nicht!
00:32:27: Und das war halt sehr, sehr schwierig
00:32:31: am Anfang.
00:32:32: Boah... Ich eigentlich ... Bei Amnesi denken die Leute immer, okay, man hat so große wichtige Dinge vergessen.
00:32:39: Aber es waren am Anfang viele kleine Details, die einfach total Angst gemacht haben.
00:32:45: Weil auch die Nachbarn oder so kannte ich zum Teil dann nicht mehr.
00:32:49: Oder wusste das auch nicht, wenn ich nicht kannte?
00:32:53: Von der Freundin ist die Mama gestorben.
00:32:55: Es gab viel was man aufnehmen musste und viel, was in einer Fülle an Informationen kam über diesen ersten Tag hinaus ... eine unfassbar intensive Zeit war.
00:33:06: Und ich war dann auch sechs Monate,
00:33:07: da hab ich kein Instagram
00:33:08: genutzt.
00:33:10: Ich glaub,
00:33:11: ich hab nach drei Monaten das erste Mal meiner besten Freundin geantwortet ... weil ... dass so viel war, was
00:33:20: auf einen
00:33:21: eingebrastelt ist von außen?
00:33:23: Ja!
00:33:24: Wo ich gar nicht wusste,
00:33:24: wie wir umgehen.
00:33:25: Ich glaube, Marc hat ja auch ... Ja und ich glaub, der Mann hat den Account mal gemanagt, um da mal Infos zu teilen.
00:33:33: Da hat das ja dann auch ultra lang gemacht,
00:33:36: wenn ich so gekommen bin.
00:33:37: Mark und Isabel, meine beste Freundin haben das immer ... gemacht, weil ich natürlich bis dato jeden Tag irgendwie auf Instagram war und die Leute so
00:33:46: mitgenommen
00:33:47: hab.
00:33:48: Ja?
00:33:49: Dann war ich auf einmal weg und
00:33:51: wusste sechs Wochen selbst
00:33:53: nichts von heute und morgen.
00:33:56: Am Anfang war ja gar nicht klar inwieweit regeneriert sich das.
00:34:00: Und was können wir sagen?
00:34:02: also...
00:34:03: Ich glaub, es war auch für die dann
00:34:04: einfach super schwierig, irgendwie die Leute auf dem Laufen anzuhalten.
00:34:07: Aber klar, das ist eine coole Community und du willst den auch Infos geben, aber wenn du selbst nicht weißt wie's halt ist oder wie's ausgeht, ist es halt auch einfach superschwer.
00:34:18: Und deswegen haben wir ... Oder hat Marc das dann recht schnell an Freunde abgegeben, er hat also Freunde geupdatet?
00:34:24: Und die haben dann
00:34:25: ... Wir
00:34:26: haben Rücksprache mit ihm überlegt.
00:34:28: was können sie sagen, was irgendwie... Die Leute Also den Menschen Informationen gibt, dass sie zumindest sich nicht allzu viele
00:34:38: Sorgen machen.
00:34:38: Aber manchmal konnte man auch keine so wenig Sorgen-Updates geben.
00:34:44: Sondern wenn man diese Update gegeben
00:34:46: hätte, hätten sich alle Menschen nur noch mehr Sorgen gemacht.
00:34:49: Weil es mir ja auch zwischenzeitlich direkt nach dem Unfall einfach sehr schlecht ... Ich weiß es zum Glück körperlich nicht.
00:34:56: Aber ich konnte ja nicht mehr laufen, ich hatte dann alles ... Ich konnte nicht mal aus dem Bett raus.
00:35:01: Ganz hoch Fieber, Katheter, alles liegen weil der Körper einfach so abgebaut hat, weil das ... Obwohl nur der Kopf
00:35:11: und unten,
00:35:12: also abhaltsabwärts bei mir nichts stark verletzt war, außer viele Blauflecken.
00:35:18: War das trotzdem eine wahnsinnige Belastung körperliche?
00:35:23: Das war dann schon, glaub ich, schwierig auch für Freunde und Marc irgendwie zu entscheiden.
00:35:28: Was geben wir raus?
00:35:28: Und was nicht?
00:35:29: bei mich konnten, sehr nicht fragen!
00:35:30: Weil ich war ja immer in meiner zehn Minuten-Bubble.
00:35:34: Ja ...
00:35:35: Ich hab gerade all meine Fragen beantwortet bekommen, wo ich bin, was ich mache.
00:35:40: Ähm... Und
00:35:42: die Pfleger, ich wurd dieses Jahr da noch mal operiert.
00:35:45: Dann kamen alle Platten raus.
00:35:46: Das hat insgesamt vier OP's
00:35:48: im Gesicht.
00:35:50: Die Pflege
00:35:50: meinten aber ... Ja, sie waren
00:35:52: sehr verwirrt.
00:35:52: Aber
00:35:53: immer sehr süß.
00:35:54: Sie haben gesagt, ich bin Michi!
00:35:55: Ich arbeite mit Affen
00:35:57: und
00:35:58: dann schäke ich ihn mal als von ihr.
00:36:03: Das
00:36:04: ermutigt mich sehr, weil wenn ich selbst im schlimmsten Zustand einfach ein echt netter Wandsch geblieben bin, dann wäre ich ganz zufrieden mit mir.
00:36:12: Und
00:36:12: sogar die Reinigungskraft hat sich so an mich erinnert.
00:36:14: Weil
00:36:14: ich so meinte, ah, sie schreien nüch.
00:36:17: Da ist es so
00:36:18: süß... wie ich mich denn auch Jahrhundertfünfzigmal am Tag vorgestellt
00:36:23: hab.
00:36:23: Und ich hab dann nicht gecheckt,
00:36:25: obwohl wem ich schon Bücher geschenkt hatte
00:36:27: und ...
00:36:29: Also, mein Eltern, meinen Partner waren halt so, bitte konzentriert
00:36:37: dich auf deinem Sutter.
00:36:38: Ich habe nie gechecked, wie schlecht es mir ging also... Ich war manchmal aus dem Bett aufgestanden weil wenn niemand rund um die Uhr bei mir war, hab ich ja wohl nicht verstanden, wie's mir geht.
00:36:48: Dann hab ich mir immer den Quarteter
00:36:49: selbst gezogen.
00:36:50: Oh, fuck!
00:36:54: Das ist krass.
00:36:57: Wie so eine Schutzreaktion ein bisschen auch, wenn man es aus der Perspektive sieht?
00:37:01: Weil ich glaub ...
00:37:02: Auch
00:37:02: wenn du da ständig im Bewusstsein darüber bist, was eigentlich gerade abgeht, macht ja auch Ultravaus mit deiner Psyche und ... Mit deiner kompletten Vorstellungskraft alleine, weil man sich jetzt denkt, man hat irgendwo einen Bewegchen und fragt Google oder Chachibiti und hat plötzlich alles.
00:37:21: Und das halt mal hundert dann war es ja auch irgendwo eine Schutzreaktion.
00:37:26: Auch über sich halt gar nicht vorstellen kann, wie das ist oder wie sich das anfühlt ... Ja also, es ist mega, mega krass!
00:37:35: Deswegen guck ich auch so ein bisschen Humorvolle drauf zurück, wenn die mir das erzählen.
00:37:39: Ich erinnere mich ja nicht dran, aber ich denke, es geht ja eigentlich alles ...
00:37:44: Also schön, dass ich so nett war und ich kann
00:37:46: jetzt nur diese Dinge lachen.
00:37:49: Aber für meine Familie war es natürlich eine Kraft, andere Belastungen in den ersten Wochen danach.
00:37:57: Weil man ja auch operiert werden musste ... Es waren einfach total die Doppel- und Mehrfachbelastung.
00:38:03: Auch weil alle mal versucht haben, rund um die Uhr bei mir zu sein.
00:38:07: Weil wenn ich ganz alleine war, wusste ich gar nichts.
00:38:12: Wir haben zwar Zettel geschrieben und mir die immer hingelegt, dass ich das finde.
00:38:17: ganz alleine im Zimmer war und wieder vergessen hab, was war.
00:38:21: Dann war ich ja auch einfach extrem hilflos deswegen, weil das schon eine enorme ... für meine Angehörigen eine enorme Belastung, weil rund um die Uhr betreut werden musste.
00:38:32: Ja, voll!
00:38:34: Wie lang hat's dann gedauert?
00:38:36: Oder nach welcher Zeit konntest du so langsam, ah, fürs Süßkönig der Löwen machen?
00:38:41: Ja.
00:38:42: Ich bin ein Trinkbeker.
00:38:45: Wie lange hat es gedauert, dass du dich so ... Dass das Puzzle geblieben ist für dich?
00:38:50: Dass du dann irgendwann gecheckt hast.
00:38:51: Okay,
00:38:52: ich weiß diese zwei Jahre nicht mehr, aber das und das ist passieren.
00:38:55: Und das bleibt jetzt in der Information.
00:38:58: Also, der erste Tag, wo ich den Vortrag wieder erinnern konnte, war nur vier, fünf Wochen nach dem Unfall.
00:39:06: Das hat vier, five Wochen gedauernet, dass ich mir teilen den Vorteig behalten konnte.
00:39:12: Dann sind so ... Einzelne Erinnerungen vom Vortag geblieben und aber noch nicht alles.
00:39:18: Und ... dass ich so komplett auch denke, okay krass, das funktioniert wieder.
00:39:25: Ich weiß, was ich gestern gemacht hab.
00:39:26: Ich war wo ich hin bin, die Wege, ich find mich zurecht.
00:39:31: Am Anfang auf relativ orientierungslos manchmal selbst in dem Ort, wo wir jetzt schon länger leben.
00:39:37: Es hat dann schon gute drei, vier Monate gedauert.
00:39:41: Also einfach recht ... Also auch nicht so lang.
00:39:45: Aber es war
00:39:46: schon ein
00:39:47: langer Prozess, warum ich dann eigentlich erst nach drei, vier Monaten angefangen hab mit anderen Menschen außer meinem Mann wieder in
00:39:54: Kontakt zu treten.
00:39:55: Weil
00:39:55: ... Ich mich da dann erst stabil genug gefühlt habe überhaupt neue Informationen aufzunehmen weil dann war ich so in meiner Realität, in meiner Wohnung, in meinem Leben angekommen und wusste okay jetzt kann ich mich damit auseinandersetzen was bei anderem im Leben stattgefunden oder passiert ist, weil zwei Jahre sind viel und manche Freunde haben sich getrennt.
00:40:16: Manche haben Kinder bekommen, manchmal eine Freundin, die Mama ist geschworben.
00:40:19: also ich hatte noch eigentlich immer sehr
00:40:22: so wie ein Schnelldurchdorf in allem bekommen
00:40:25: Und das war dann nach vier Monaten
00:40:28: Personen für Personen möglich.
00:40:31: Also auch wenn wir im Jahr auf Hochzeiten eingeladen hab ich gesagt Ich habe gar keinen Fall auf
00:40:34: einer Hochzeit.
00:40:35: Das krieg ich
00:40:36: nicht hin da
00:40:37: Heulich,
00:40:38: weil dann ist
00:40:40: es einfach sehr
00:40:41: lange viel zu viel gewesen.
00:40:43: Und seit
00:40:43: diesem Jahr
00:40:45: bin ich aber jetzt so fit und auf der Höhe ... und hab auch emotional gelernt damit umzugehen, dass
00:40:52: ich jetzt wieder auf Hochzeiten gehe.
00:40:54: Ja, ja, verständlich!
00:40:57: Hattest du Therapien oder was in die Richtung nach dem Unfall?
00:41:01: Ich habe Neuropsychologie gemacht.
00:41:04: Das ist so eine Mischung, da hat man beides.
00:41:07: Eine Neuropsychologie kann klassische psychologische Gespräche einfach führen und so Tests mit dir machen.
00:41:14: wie geht's dir?
00:41:15: Hast du vielleicht eine posttraumatische Belastungsstörung dadurch entwickelt oder was auch immer?
00:41:20: Und hat aber auch die Möglichkeit diese kognitiven Tests obzufragen.
00:41:24: das heißt sie konnten dann auch mit mir Tests machen, was ist denn durch dieses schwere Schädel-Hörntrauma und diese Hörenverletzungen noch beeinflusst abgesehen von der Amnesie?
00:41:35: Weil mein Kurzzeitgedächtnis kam ja zurück.
00:41:38: Meine vergessenen Erinnerung der letzten gut zwei Jahre aber nicht ... Das heißt die konnten so eine Mischung aus Neurology und Therapie würde ich mal sagen machen.
00:41:50: Und das war für mich insofern hilfreich, als dass ich einfach zum einen Safe Space hatte, wo mir niemand irgendwas von mir erzählen wollte.
00:42:04: Also ich kannte die Neuropsychologin halt vorher gar nicht.
00:42:07: Sondern ich konnte da einfach sagen was ist wie ich mich fühle und dir kann dich mit irgendwelchen Informationen
00:42:12: von mir, die ich nicht wusste.
00:42:14: Und ich konnte auch einfach viel über Dinge sprechen Und die hatte dann auch so Tipps, wie ich besser damit umgehen kann.
00:42:22: Zum Beispiel hat es mich am Anfang sehr belastet ... Ich hab das wie ein schwarzes Loch genannt, dass das irgendwo immer aufgetaucht ist.
00:42:30: Das waren banale Momente, wie dass sich das zweite Buch vergessen haben, was wir geschrieben
00:42:34: haben und Marc versucht mir alles mitzugeben, was ich vergessen habe.
00:42:38: Aber ist es unmöglich?
00:42:40: Dann war ich irgendwann im Buch laden und sehe einen Buch von mir selbst, von dem ich weiß, dass es existiert!
00:42:48: Warte mal!
00:42:49: Wir haben ein
00:42:50: Buch geschrieben und
00:42:51: Mama hat uns vorher geschrieben.
00:42:53: Das
00:42:53: war irgendwie cool, aber es war auch ganz
00:42:55: oft
00:42:56: so ... wie wenig weiß ich eigentlich über mich selbst?
00:43:00: Da hat sie uns super Tipps gegeben, dass wir immer einmal die Woche uns zusammengesetzt haben und dann Monat für Monat oder Etappe für Etape das Ganze aufgearbeitet haben.
00:43:11: Weil
00:43:13: wenn Marc mir einfach erzählt hat hat mich das nur noch mehr überfordert, weil ich mir das nicht behalten konnte.
00:43:20: Und dann haben wir so einen Weg gefunden mit einer Zeitleiste und mit Absätzen, die ich dazu verschriftlicht hatte ... Die er dann lesen konnte oder
00:43:28: korrigieren konnte, ob ich alles richtig verstanden hab?
00:43:31: Okay!
00:43:32: Mit denen ich auch arbeiten konnte.
00:43:33: Daher war das schon hilfreich, dass sich dann ... Jemanden hatte der auf zwei Konto, wo sind Defizite.
00:43:40: Und was machen wir mit der kognitiven Verlangsamung?
00:43:44: Wie machen wir es mit der Aufmerksamkeit und all den anderen Störungen, sag ich mal?
00:43:49: ... Die aber auch emotional einen Rahmen halten konnte zu sagen, okay das belastet sie.
00:43:54: Das ist eine Übung, die Sie dazu machen können.
00:43:56: Und die auch Marc so ein bisschen Sicherheit geben konnte.
00:43:59: Er durfte nie bei den Gesprächen dabei sein.
00:44:02: Es fand ja krass, weil du hast in der deutschen Kranken hast du dann keinen Anrecht auf so was wie eine Parttherapie.
00:44:09: Deswegen darf der Angehörige nicht da sein, will er nicht dabei sein ... Oh!
00:44:13: Aber ich konnte auch seine Fragen mitholen.
00:44:18: Ja?
00:44:19: Was er richtig
00:44:21: machen
00:44:22: kann oder wie wir beide damit umgehen können.
00:44:26: Und das hat schon geholfen, weil beide waren auf ihrer
00:44:32: Einladung mit der Situation doch selber fordert.
00:44:36: Ja, verständlich.
00:44:38: Also das kann ich mir nicht vorstellen aber irgendwo ja absolut nachvollziehbar.
00:44:43: dass es sehr selber fordern war für beide.
00:44:49: Wenn man das jetzt so mal von außen betrachtet beziehungsweise wenn viele Leute in so einer Situation sind okay du hast dann neben in den Richtung gelenkt den Traum verwirklicht dann hast du in deinem Traum so eine Erfahrung gemacht würden ja viele Leute sagen, okay das war jetzt ein einträchtiges Zeichen.
00:45:07: Ich sollte lieber
00:45:08: wieder
00:45:09: back to basics oder whatever gehen.
00:45:13: ich finde man kann sowas immer aus zwei Seiten betrachten.
00:45:15: wie war das denn für dich zu sagen dass es jetzt passiert in an oder an dem ort wo ich mir meine träume verwirkliche?
00:45:22: jetzt gehe ich erst recht wieder zurück.
00:45:25: Ich find das so witzig, dass du das jetzt sagst.
00:45:27: Weil ich hab damals auch gesagt ... Aber ich hatte eine andere Deutung, weil Marc meinte so, willst du nach dem Unfall nach Jeffries Bay zurück?
00:45:35: Da haben wir ja auch das Haus
00:45:37: gekauft.
00:45:38: also
00:45:39: unser Haus ist zehn Minuten von der Unfallstelle weg und das war für mich gar nicht aus der Frage, weil ich hab halt zu Marc gesagt naja Ich bin auf dieser Erde, weil ich einen Auftrag habe.
00:45:49: Ich bin davon einfach überzeugt, hier um die Welt für die Tiere und Menschen zu einem besseren Ort zu machen.
00:45:56: Wenn mein Auftrag zu Ende gewesen wäre, wär ich bei dem Unfall gestorben.
00:45:59: Aber dadurch, dass ich nicht gestorbt bin ...
00:46:01: ist meine Auftrag noch nicht zu Ende!
00:46:04: Das war
00:46:05: so meine Deutung von der
00:46:07: Geschichte.
00:46:09: Weil viele gesagt haben okay, willst du nach zurück?
00:46:12: Jetzt ist was so Gefährliches passiert.
00:46:14: Der Unfall hätte überall passieren können.
00:46:16: Ich hätte eines zu einem gleichen Unfall in Deutschland haben können, ich hätte den in Spanien und Portugal überall haben können.
00:46:24: Wir hatten nach dem Unfall so viele nette Menschen geholfen, die uns aus Krankenhäusern abgeholt haben.
00:46:31: Die uns gekocht haben, die mark unterstützt haben.
00:46:34: also ich kann mich zwar nicht dran erinnern aber uns wurde von den Menschen vor Ort einfach extrem gut geholpen dass wir auch zurück kamen und rücktransportiert werden konnten.
00:46:44: Und deswegen hatte ich keine Angst, es kann aber auch sein ... dadurch dass der Unfall für mich ja kognitiv nicht existiert.
00:46:54: Ich erinnere mich an den Tag des Unfalls, dass wir irgendwo hingefahren sind.
00:46:59: noch erinnern ich mich an die komplette Zeit danach, dass ich auf deswegen relativ weißes Papier hatte.
00:47:05: Ich musste halt den Ort Jeffrey's Bay komplett neu kennenlernen die Leute, die wir schon kannten komplett neu kennenlernen.
00:47:12: Aber es war für mich eigentlich außer Frage, weil ich so dachte ...
00:47:15: So ganz trocken!
00:47:17: Ja
00:47:17: gut, wenn meine Arbeit im Tierschutz beendet hat, dann wär ich gestorben worden und hab gesagt, okay das ... sie hat sich nicht verändert durch den Umfeld, aber irgendwie noch
00:47:27: klarer geworden.
00:47:28: Ich kann's irgendwo verstehen, dass Menschen das vielleicht
00:47:33: denken,
00:47:34: weil man kriegt durch sowas mehr Ängste?
00:47:37: Also ich habe schon manchmal mehr irrationale Ängste, aber eher jetzt in Bezug auf Menschen, die mir wichtig sind oder meinen Hund.
00:47:46: Weil ich weiß, wie schnell was passieren kann.
00:47:49: Das heißt ... wenn ich jetzt weiß, meine Eltern oder mein Paten kennt, ich seh nie mal länger nicht, dann denk ich so, oh Gott, wenn etwas passieren würde, hätte ich die vorlangen nicht gesehen.
00:47:59: Wenn ich ganz schön Südafrika bin.
00:48:01: Da krieg ich schon ... Angst und mach mehr Gedanken.
00:48:05: Aber was meine Fräume
00:48:06: angeht,
00:48:07: hab ich irgendwie noch weniger Angst, weil ich auch einfach gesagt habe, na ja wenn das Leben sowieso in jedem Augenblick vorbei sein kann.
00:48:17: Wirklich in jedem Augenblick für jeden von uns.
00:48:20: Warum tun wir uns dann so schwer diesen Mut zu haben und zu träumen mitzuleben?
00:48:25: Weil wir haben gar nichts zu verlieren!
00:48:27: Gar nichts außer wirklich die Zeit und ich glaube dass schönste ist doch wenn man leider Gottes früh stirbt, auf seinem eigenen Weg gestorben zu sein.
00:48:37: Also wäre ich an diesem Tag in diesem Unfall gestorban und ... Ich bin im Himmel oder ins Universum oder wo auch immer hingekommen.
00:48:44: Und hätte einfach gesehen, ich bin auf meinem eigenen Weggestorben.
00:48:48: Da war meine Träume zu leben und verwirklichen.
00:48:50: Ich war glücklich, erfüllt, dankbar, hatte eine tolle Beziehung!
00:48:54: Natürlich hätt ich gerne länger gelebt Aber ich glaube, so viele Menschen sterben Kilometer weit entfernt von ihren eigentlichen Träumen.
00:49:04: Und dann bereut man das viel mehr und deswegen war es für mich nur eine Bestätigung.
00:49:08: Ja, es wär
00:49:09: voll los gewesen, wenn ich schon so vom Pimmel aus untergekommen hätte gesagt, jetzt bin ich halt gestorben und hab nicht die Auffangstimmung eröffnet!
00:49:16: Aber irgendwie hätt ich auch einfach gewusstes wahr ... Ich bin auf meinem Weg und verbunden mit mir selbst gegangen.
00:49:25: Deswegen war für mich gleich geht den Weg weiter und
00:49:28: ... Ja.
00:49:30: Ja, bin ja noch da!
00:49:31: Das heißt,
00:49:32: da gibt's noch einiges mit den Tieren zu
00:49:34: tun?
00:49:35: Du bist so krass einfach.
00:49:39: Ich find das so crazy, weil ... wie du redest ist für mich so okay, Michi hat schon, keine Ahnung, fünf, sechs Mal gelebt.
00:49:48: Weil ich es einfach so weise finde, blöd ist klingt jetzt vielleicht, März, ne, im April in Hawaii.
00:49:57: Hab da eine Ausbildung gemacht ... Wow!
00:49:59: Wo in Hawaii?
00:50:01: In ... auf Pick Island und ich war letztes Jahr mit meiner Mama und meiner Schwester dort.
00:50:06: Da haben wir nur Urlaub gemacht, da war ich drei Wochen.
00:50:09: Und dann eben dieses Jahr hab ich im April die Ausbildung zum Huna-Coach gemacht, also die Huna lehrer aus Hawaii.
00:50:16: Und da waren ... Ich denk mir okay, ich bin jetzt, ich wär das dreißig.
00:50:20: Ähm... viel gelernt auf meinem Weg, aber was ich erst jetzt gelernt habe ist genau dieses Thema, das du angesprochen hast.
00:50:29: Dass ich halt einen Auftrag habe und dass ich deswegen hier bin.
00:50:32: Und ich hab dort meine Urvertrauen wirklich gelernt und wieder entdeckt.
00:50:38: Das jetzt so von dir zu hören ist für mich so okay crazy weil du hast es halt so in dir einen schlimmen Unfall erlebt.
00:50:49: Trotzdem muss man ja sagen, eine schlimme Zeit durchgemacht und sitzt jetzt da und grinst in die Kamera und sagt Ja aber ich bin ja nicht gestorben.
00:50:56: deswegen mache ich halt einfach meinen Auftrag weiter.
00:50:58: das ist irgendwie so crazy zu hören und so inspirierend.
00:51:02: also danke dafür dass du das auch so teilst und so lebst und weitermachst weil ich glaube dass das auch ein Teil des Auftrags ist sowas zu teilen damit tausende andere Leute auch die die das jetzt hören checken okay so kann man es halt auch sehen.
00:51:17: Also, man muss es nicht immer aus der einen Perspektive sehen.
00:51:20: Man kann's auch aus der anderen Perspektives sehen und so blödes Kling-Uhrvertrauen zu haben, dass der Weg halt noch nicht vorbei sein sollte und das ein Riesenzeichen dafür gewesen ist.
00:51:31: und jetzt erst recht ... Es ist ja immer nur die Bedeutungsgebung von den Situationen, die uns passieren und von den Erfahrungen machen.
00:51:39: Und es voll schön zu haben wie du das Ganze jetzt auch nochmal wiedergibst!
00:51:44: Und ich finde auch, also ganz ehrlich.
00:51:46: Ich würde nicht so hier sitzen ... wenn ich meine Träume hätte.
00:51:51: Also, wenn ich nicht dieses starke Warum-Hätte, dann hätte dieser Umstand und alles was wahr, ähm... Was nicht schön
00:52:02: war!
00:52:03: Und wo mein wirklich
00:52:04: Fasern hatte, wo es einfach sehr schlecht ging körperlich, mental aber irgendwann weiß er ja auch, sich sehr lange bis heute gewisse Dinge ziehen.
00:52:13: Aber
00:52:14: ich finde halt einfach, Träume sind deine krassesten Lebensretter.
00:52:18: Weil wenn du Träumer hast und ein Warum hast und weißt woran du glaubst dann hast du selbst in den dunkelsten Zeiten versuchst diese Kraft aufzubringen zumindest einen Schritt wieder zurückzugehen Und... Ich hab das auch von ganz anderen Menschen gehört.
00:52:37: Ich weiß gar nicht, wer hieß.
00:52:38: Es war so ein Marathon-Läufer und er hat einen ganz schweren Autounfall ... Und konnte seine Beine dann nicht mehr bewegen.
00:52:45: Was er gemacht hat, hat ja einfach diese Sitzfahrräder
00:52:48: gemacht, die man mit den Händen steuert oder halt damit seine Wettkämpfe.
00:52:53: Dann wurde auch gefragt, warum?
00:52:57: Er hat gesagt, ich wollte mich bewegen!
00:52:59: Ich wollte meinen Körper an seine Grenzen bringen.
00:53:02: Natürlich konnte ich mein Körper nicht mehr so an die Grenzen bringe wie es vor dem Unfall gewöhnt war Aber ich konnte halt einfach andere Wege zu dem gehen, was mir wichtig ist.
00:53:10: Warum ich hier bin?
00:53:11: Was mich ausmacht und... Ich glaube das muss man uns einfach mehr verinnerlichen.
00:53:16: Wir können nicht immer den Weg gehen, den wir uns gewünscht haben den wir ja schon vor uns gesehen haben, weil alle werden irgendwie Schicksalsschläge erleben durch eine Trennung.
00:53:26: Durch einen Unfall und Krankheit.
00:53:28: Durch ein Verlust vielleicht auch von jemandem.
00:53:31: Dann verändert sich der Weg und entweder bleiben halt da stehen und sagen ich wollte denen aber anders gehen oder wir nehmen das einfach an und sehen den Umweg nicht als Umweg sondern nur als Weggablung wo wir eine andere Richtung bewählt haben als die, die wir uns gewünscht hätten.
00:53:48: Das heißt nicht dass Ich würde, wenn ich die Wahl hätte den Unfall
00:53:52: nie nehmen.
00:53:53: So weiße bin ich noch nicht als wenn jetzt eine gute Fähre kommen werde und gesagt du mich unfall ja oder nein?
00:53:58: Ich
00:53:58: sag meistens
00:53:59: von einem bisschen weiß
00:54:00: hat
00:54:00: es wegen heute lieber nein.
00:54:03: Aber ich hatte halt nicht die Wahl sondern das war mein Leben und das stehe ich.
00:54:07: Und das einzig was mir bleibt ist zu lernen damit umzugehen.
00:54:11: Das ist voll der Prozess und da sollte man sich auch Zeit- und Rückzug nehmen so wie ich das am Anfang gemacht habe dass ich halt sechs, acht, neun, zehn Monate eigentlich komplett aus Social Media raus war.
00:54:22: Nach sechs Monaten hab ich das erste Mal Instagram geöffnet und
00:54:26: da hab ich so einen Post gemacht
00:54:27: und dachte vielleicht
00:54:28: komm ich zurück oder mach ich wieder drei Monate weg vom Fenster?
00:54:30: Ich dachte nee, ich geh dann noch nicht zurückkommen!
00:54:32: Und meine erste Instagram-Story
00:54:35: habe ich, glaub ich, elf Monate nach dem Unfall, elfen Halb hochgegangen.
00:54:38: Sie hat mir auch Zeit genommen wirklich damit zurechtzukommen das für mich und mit mir zu sortieren, bei mir anzukommen.
00:54:46: Und dann wusste ich aber auch, wenn ich jetzt damit rausgehe, hab ich eine gefestigte eigene Perspektive da drauf?
00:54:53: Ich habe eine innere Klarheit ... und ähm ja, hab auch irgendwie die innere Kraft, das zu tragen.
00:55:01: Weil Wochen oder Monate nach dem Unfall hätte ich dieses Interview nicht führen können.
00:55:07: Hätte ich die Klarheit nicht gehabt, hätt ich die Ruhe auch nicht gehabt.
00:55:10: Hätt ich auch die ... Vergebung in gewisser Weise nicht gehabt.
00:55:15: Und deswegen sich erst mal Zeit nehmen, da durchzugehen und in sich alles zu sortieren ... und dann einfach lernen damit umzugehen?
00:55:24: Ja, ja.
00:55:25: Es erinnert mich auch sehr an das Zitat von ich weiß nicht ob du Viktor Frankl kennst, aber der sagt auch wer einen warum hat, der erträgt jedes wie.
00:55:35: Von dem stammt auch Wiedek.
00:55:37: also wofür ist es eine Gelegenheit was mich sehr ans Urvertrauen erinnerte.
00:55:42: Was ist für dich denn so ... die Gelegenheit dieser Sache?
00:55:46: Hast du ein Urvertrauen, dass es so blödes klingt.
00:55:49: Aber hast du einen Urvertrauen, wo du sagst, ich vertraue drauf, dass das so passiert ist wie's passieren sollte?
00:55:55: oder aus welcher Perspektive siehst du das jetzt im Nachhinein?
00:56:01: Ich glaube, dass mir in manchen Bereichen noch der Abstand zum Unfall fehlt um den Unfall als Teil meiner Lebensgeschichte einzuordnen.
00:56:10: Ja.
00:56:11: Für zwei Dinge bin
00:56:12: ich aber sehr
00:56:12: froh und da finde ich es sehr gut.
00:56:15: Und zwar die eine ist,
00:56:16: wir wurden mal gefragt ob's besser gewesen wäre wenn es andersherum
00:56:19: wär, dann merkte ihr Erinnerung verloren hätte statt mir.
00:56:22: Dann hab ich so drich gesagt
00:56:23: nee!
00:56:24: Ich hätte nie im Leben die Geduld mit dem gehabt, die das vorhaben musste.
00:56:28: Monate lang zu üben und pinnt und sagt ...
00:56:32: Es war genau richtig,
00:56:34: dass die Verletzungen so aufgeteilt wurden.
00:56:36: Marc war abhaltsabwärts verletzt und hatte Bauch- und Rücken-und
00:56:41: Schulter-OPs.
00:56:42: Und muss der dann auch noch mal neu laufen lernen?
00:56:45: Das war ... Aber das war meine Stärke.
00:56:48: Meine Stärke war, ihn körperlich zu motivieren und zu sagen, du schaffst das!
00:56:53: Und wir kriegen es hin
00:56:54: ... Ich hab ihn super schnell auf die Beine bekommen.
00:56:57: Da hab ich meine Stärke lebend.
00:56:59: Und Marchstärke war diese krass Geduld für alles Neurologische.
00:57:04: Mir auch am Anfang Flüssignarung mit mir.
00:57:08: Ich war teilweise durch die Augen operiert.
00:57:10: Das heißt, ich konnte da nichts sehen, weil du
00:57:12: blutest aus dem Auge raus, was hart verschreckliches
00:57:15: ist.
00:57:17: Und da hatte er halt die Geduld.
00:57:19: Da hab ich gesagt, nee, nee ... Auch wenn ich noch nicht hundert Prozent weiß, warum der Unfall
00:57:24: war auf jeden Fall die Verteilung der Verletzungen so genau richtig?
00:57:28: Weil jeder den anderen bestmöglich supporten konnte und es war eine unfassbare Stärkung unserer Beziehung als Paar.
00:57:35: Ja!
00:57:36: Also das ist schon verrückt
00:57:39: weil
00:57:40: wir auch einfach gemerkt haben und das ist voll die schöne Erkenntnis Selbst im Alter werden wir zwar richtig viel Spaß
00:57:46: miteinander haben, weil ... Hier war uns auf dem Sofa.
00:57:52: Und ich war grade im Gesicht operiert und mag an seiner Schulter operieren.
00:57:56: Beide waren stark eingeschränkt.
00:57:58: Haben wir so rummigespielt?
00:57:59: Das
00:57:59: ist ein Spiel mit Zahlen und so kleinen Spielsteinen.
00:58:04: Dann ist mir was runtergefallen, unsere zwei Spielsteiner sind unter die Sofa gerutscht Und dann ist so, ich kann nicht nach unten gucken.
00:58:13: Weil ich darf keinen Druck aufs Gesicht haben und mag so ... Ich hab
00:58:17: kein funktionierenden
00:58:18: Arm!
00:58:18: Ich komm nicht unterm Sofa dran.
00:58:20: Dann sind wir so da und haben so viel, wie kriege ich mir diese Spielsteine?
00:58:27: Wir mussten
00:58:27: uns dann nach allen physikalischen Abwägungen dazu entscheiden,
00:58:32: okay?!
00:58:34: Let's be honest, wir werden diese Steine nicht unter den Sofa rausbekommen.
00:58:38: Wir machen das jetzt einfach als Schwierigkeitsstufe, fügen mir das Ganze hinzu und irgendwann
00:58:44: zwei, drei
00:58:45: Wochen später können wir dann so fünf, sechs Rummiesteine unter dem Sofa
00:58:48: herausfischen.".
00:58:50: Und da hab ich einfach gemerkt ... Ja, selbst da war kleines Glück da.
00:58:54: Also, kleines Glück ist immer da.
00:58:57: Auch wenn wir vielleicht irgendwann alt sind und nicht mehr die Möglichkeiten haben, Weiß ich, dass
00:59:03: wir ziemlich viel
00:59:05: Spaß und Freude noch miteinander haben werden.
00:59:08: Und das andere, was ich super wichtig fand, war mir meiner eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden.
00:59:15: Denn das, was sich im Tierschutz aufbauen möchte, soll einfach nachhaltig sein.
00:59:21: Das heißt ... Ich hab mir ganz anderes Gedanken darum gemacht, wie kann ich das ganze strukturieren?
00:59:28: Wenn ich irgendwann sterbe.
00:59:29: Weil für mich wäre ja eigentlich das Schlimmste eine Auffangstation auf, Schutzgebiete auf.
00:59:35: Nationalparks auf also alles
00:59:37: was ich in den nächsten
00:59:39: siebzig Jahren noch machen
00:59:40: will und dann sterbe ich und dann ist so okay kacke jetzt hört
00:59:43: es halt irgendwie auf.
00:59:45: das wäre für mich eigentlich mittels schlimmste.
00:59:47: deswegen habe ich mich von vornherein auch gefragt auch im Aufbau dieser Auffangsstation Wie kriegen wir das eigentlich nach Nachhaltiger hin?
00:59:55: Also klar, wie sind die Personen, die das mit aufbauen und fördern, die auch für Spendervertrauen auftreten.
01:00:04: Aber wie kriegen wir Systeme und Strukturen hin, die uns überdauern damit wir in den Grundstein legen, auf dem dann aber andere nach unserem Tod, wenn auch immer der sein wird ... weitermachen können und darauf aufbauen,
01:00:18: die Gebiete vergrößern.
01:00:19: Und die Schutzstationen vergrössern ...
01:00:21: Das ist superwichtig, weil ich mich auch mit rechtlichen Strukturen befasst hab.
01:00:25: Was ist der Vorteil verschiedener rechtlicher Strukture?
01:00:29: Wenn man so was aufbaut, wie kann man das in Südafrika noch stabiler machen?
01:00:33: Da hätte ich nie so intensiv darüber nachgedacht,
01:00:36: wenn
01:00:37: der Unfall nicht gewesen wäre.
01:00:39: Gleichzeitig ist es total wichtig, Man will ja nicht, dass sein Warum endet wenn man von dieser Welt geht sondern man will diesen Impact den man hat das der weiter getragen wird.
01:00:54: Und vielleicht mit dir auch, wenn du merkst so hast ein Warum.
01:00:57: Dann gibst du dieses Warum ja auch an andere weiter irgendwann?
01:01:00: Wenn die auch ganz alt sind vor allem an junge Leute weiter damit die diese Erkenntnisse auch weitertragen und sich da über die Nachhaltigkeit
01:01:09: bewusst zu machen.
01:01:09: Da hab ich zum Beispiel so gegoogelt okay wie kann man denn dann überall Gänge
01:01:13: z.B.
01:01:13: machen?
01:01:14: und dann habe ich eine Studie zum Hip gesehen, kennt ihr Hip, diese Babynare?
01:01:20: Ja!
01:01:21: Früher hat immer der alte Mann gesagt doch Dafür stehe ich mit meinem Namen.
01:01:24: Hippa hat dann
01:01:26: den Obi und den Sohn ein paar Jahre nebeneinander gestellt, haben jetzt immer zusammen gesagt, dafür steh' ich mit meinen Namen, dass sich die Leute an das junge Gesicht gewöhnt haben ... Und dann kam das junge Gesicht halt, dafür stieg ich mit dem Namen.
01:01:38: Mit solchen Strukturen habe ich mich da befasst.
01:01:40: okay wenn ich vielleicht irgendwann alt bin und ich will es abgeben wie kriege ich das auch hin?
01:01:44: ist das Vertrauen
01:01:46: an eine jüngere
01:01:47: Person abgegeben wird, dass jemand das übernehmen kann.
01:01:50: Da hab ich jetzt gesagt,
01:01:51: okay.
01:01:51: Now I'm ready!
01:01:52: Jetzt weiß
01:01:54: ich,
01:01:54: wie alles aufbaut ist.
01:01:55: Ich weiß, wie ich das gut übergeben kann, dass das Vertrauen gewahrt bleibt und wie man Übergänge schafft
01:02:01: ...
01:02:02: Was auch meine Rolle irgendwo noch mal ist?
01:02:04: Wie ich Menschen vor Ort noch besser mit einbinden kann.
01:02:08: Ich habe viel, weil ich mit den Tieren nicht arbeiten kann in
01:02:11: einem Township-Projekt
01:02:12: stattdessen gearbeitet.
01:02:13: Und da mich dann auch mit dem Bau von Echo-Prix befasst.
01:02:17: Das sind so ... Bausteine aus Plastik.
01:02:19: Das heißt, wir wollen Plastiken aus der Natur machen daraus die Bausteinung für die Auffangstation und
01:02:26: es wurde alles ...
01:02:27: Wie klar ist das bitte?
01:02:28: Also ja ich kann auch noch nicht mit den Tieren arbeiten weil die Brüche immer noch
01:02:34: nicht stabil genug
01:02:35: sind.
01:02:35: aber ich habe irgendwie die Zeit genutzt mich zu fragen okay wie kann ich's eigentlich so nachhaltig wie möglich aufbauen?
01:02:42: und Es würde einfach taugend mal Nachhaltiger
01:02:44: als ich mir als Ziel
01:02:45: hätte setzen können weil ich auch so viel gestoßen bin worüber ich mir kaum Gedanken gemacht habe, als ich immer on-site in der Arbeit war.
01:02:55: Und deswegen
01:02:58: kann man auch solche Pausen nutzen, wenn sie ungerollt sind und die Tiere hart kor vermisst.
01:03:03: Ja voll gut!
01:03:05: Ich wollte grad fragen, wie ist ja vermisst du deiner Offen?
01:03:09: Boah, das ist schon hart.
01:03:10: Also ... es ist schon sehr, sehr schwierig.
01:03:14: Wir hatten auch mal überlegt, ob wir mal so ein Pro- ... also, wir haben auch Partnerprojekte.
01:03:19: Ob ich die Partnerprojekt einfach mal besuchen zahre
01:03:24: und
01:03:24: gucke?
01:03:25: Aber ich hab auch zu Marc gesagt ganz ehrlich, ich glaube, ich habe lieber
01:03:31: eine
01:03:31: harte Trennung jetzt für zwei Jahre als irgendwas zu machen was ... wo mir eigentlich nur noch mehr bewusst wird, so wie ich arbeiten möchte.
01:03:41: Kann ich's grade nicht?
01:03:43: Ist es nicht körperlich für mich möglich und ... das ist schon schwierig aber ich lenkt mich halt ab.
01:03:51: Aber wenn ich jetzt in Südafrika manchmal wandern bin und ich seh Parvian freier Wildbahn dann freu' ich mich immer.
01:03:57: Dann sitze ich da auch mal eine Stunde und beobachte die einfach.
01:04:00: Und das is schön.
01:04:02: ähm Projekte so an Zeit könnte ich gerade nicht unterstützen, wie ich das gewohnt bin.
01:04:07: Ich glaube dann hätte ich eher das Gefühl, was mache ich hier?
01:04:12: Das würde mich noch trauriger machen, weswegen ich gesagt habe, lieber eine harte Trennung für insgesamt zwei Jahre ... Wow,
01:04:22: okay.
01:04:23: Ja, das ist hartlange oder?
01:04:24: Also ...
01:04:25: ja schon!
01:04:26: Wenn man dich kennt und weiß wie es
01:04:28: hat oder liebt
01:04:30: und was dir das gibt und wie du dich freust, ist schon ewig lange aber auch vergänglich.
01:04:36: Aber es ist halt lange also auf jeden Fall hart,
01:04:40: ja.
01:04:40: Aber alles andere würde mich halt
01:04:42: ...
01:04:43: Ich kenne mich da gut genug, dass ich wüsste so bei allem anderen.
01:04:45: Da würde ich halt richtig ... richtig, richtig traurig werden und so kann ich mich halt mit guten Dingen Gedanken und Projekten ablenken.
01:04:55: Und freue mich dann aber natürlich auch wenn irgendwann
01:04:59: das Go gegeben wird und nicht einfach weiß okay kann wieder unbeschadet auf Bäume klettern achem können wir ins Gesicht springen ohne irgendwas
01:05:08: zu brechen.
01:05:10: Ähm, ja.
01:05:11: Und im Endeffekt geht die Zeit tatsächlich rum?
01:05:14: Also wenn mir am Anfang jemand gesagt hätte, eineinhalb Jahre hat ich gesagt unendlich lang.
01:05:17: und jetzt ist es eineinhalte Jahre her ... Die Zeit ging rum und die restliche Zeit wird auch rumgehen und dann wird das wiedersehen umso schöner.
01:05:27: Ja, da freu' ich mich schon rauf, wenn ich das sehen werde mit dir!
01:05:32: Ich kann das vollkommen ausgasten.
01:05:34: So
01:05:35: erinnert sich so.
01:05:37: Das glaub ich sofort.
01:05:40: Mir ist grad irgendeine Frage in den Sinn gekommen, die will ich dich noch fragen.
01:05:43: Bevor wir dann langsam zum Ende kommen ... Woran glaubst du?
01:05:52: Die Natur!
01:05:53: Ich glaube einfach an die Natur und an die Intelligenz der Natur.
01:06:00: Und ich glaube irgendwie auch alles Göttliche und Spirituelle ist gar nicht so unwissenschaftlich wie wir oft
01:06:07: denken.
01:06:08: Also wird
01:06:09: ja ganz oft irgendwie auch Wissenschaft oder,
01:06:12: weiß ich nicht,
01:06:13: Esoterik.
01:06:15: Aber viele esoterische leeren spirituelle Dinge sind für mich gar nicht wissenschaftlich und wissenschaftliche ist für mich auch nicht nicht spirituell.
01:06:26: Alles ist eigentlich miteinander verbunden, wenn man sich auch mit Energie befasst und
01:06:30: was Tiere
01:06:31: spüren können.
01:06:32: Und dann stellen wir immer so ein bisschen in Frage, was wir Menschen
01:06:35: spülen können.
01:06:35: Denken wir
01:06:36: einfach mal an die Tiere.
01:06:37: miteinander kommunizieren, Leute!
01:06:39: Dann ist
01:06:39: ganz viel von der, was
01:06:40: ihr
01:06:40: für
01:06:41: spirituell abschaltet
01:06:42: gar nicht so spirituell.
01:06:45: Deswegen glaube ich halt wirklich einfach an die Natur.
01:06:48: Die Natur ist für mich auch nicht nur die Welt hier, sondern das Universum und alles.
01:06:53: Teil dieses Bundes zu sein, ist für mich so magisch.
01:06:57: Und ich denke mir halt auch einfach okay wenn ich sehe was die Natur erschaffen hat welche Intelligenz da draußen ist also wie viele Spezies und Arten es gibt wie viele Arten
01:07:08: von diesen Arten zu kommunizieren, zu
01:07:10: wachsen.
01:07:11: Jeder seine eigenen Fähigkeiten entwickelt hat und seinen Platz in der Welt gefunden hat
01:07:14: nicht mehr.
01:07:15: Wie kann man denn bitte daran zweifeln, dass wir einen Platz in dieser Welt haben?
01:07:18: Die Natur ist doch nicht dumm!
01:07:19: Also wir sind doch nicht klar für nichts sondern
01:07:23: jeder hat doch sein
01:07:24: Platz
01:07:24: und jeder hat auch seine Aufgabe und jeder ist total dieses wunderschöne Ökosystems.
01:07:29: Ein Ökosesystem ist halt einfach dann gesund wenn jeder seinen Platz einnimmt.
01:07:33: Ja, da glaube ich im Kleintran.
01:07:35: Was mein Leben angeht aber auch immer was so Beziehungen angeht Aber auch die Menschheit angeht und dann auch das Universum angeht Also auch da mit allen Planeten alles eigentlich In einem Gleichgewicht.
01:07:47: Und ich glaub wenn wir Menschen auf da wieder den Mut hätten dem Platz einzunehmen denen wir halt einfach haben und zu sagen ja Ich bin vielleicht anders als alle anderen aus meiner Familie weil ich
01:07:59: I don't know, ein Bambus bin und keine Karstalle
01:08:02: oder alles
01:08:02: auch immer.
01:08:03: Dann ... ja, wer die Welt glaubt, hab ich einfach viel zufrieden nachher Ort.
01:08:08: Weil es ist ganz schwierig unter Bedingungen zu wachsen nicht zu einem Passen.
01:08:15: Also versuch mal eine Unterwasserpflanze
01:08:19: anwachsen zu lassen?
01:08:20: Oder irgendwas was
01:08:23: relativ ...
01:08:24: viel Schatten
01:08:25: braucht mitten in der Sonne.
01:08:26: Und dann fragen wir immer, okay, warum klappt's bei mir nicht?
01:08:31: Ich denk mir halt immer, guck einfach an die Natur und du findest alle Antworten.
01:08:36: Immer wenn ich ein Problem hab und ich geh in die Natur spazieren
01:08:39: oder beobachte
01:08:39: aufmerksam was, worum ich stark finde, dann find' ich Antworten!
01:08:43: Deswegen glaube ich ganz toll an die natur und deswegen habe ich auch diesen großen Wunsch, die Natur um die Tiere zu schützen weil ich glaub sie sind halt ... Die größte weiß halt, was die größten Wissen
01:08:55: haben.
01:08:57: Danke dafür ... dass du das machst, was du machst!
01:09:02: Danke dir für dieses Gespräch und den Raum und die Möglichkeiten.
01:09:09: Und ja...
01:09:10: Wie lange wir jetzt irgendwie auch schon verbunden sind?
01:09:12: Also wer hat der Eingangsort drüber gesprochen, wie wir uns kennengelernt haben über so ein Alumintakeover für Laura Zellezu da
01:09:20: heißt?!
01:09:22: Und ich weiß
01:09:22: noch, wie alle so die Kommentare geschrieben haben.
01:09:25: Oh mein Gott!
01:09:26: Die beiden strahlen so schön und wir so ... Ja, lebt an der Träume also das Naher.
01:09:31: Es war
01:09:32: so schön.
01:09:33: Ich kam hier noch so gut erinnern.
01:09:34: Ich bin da in meinem Zimmer gesessen und war so hardcore endlos nervös.
01:09:39: Das war crazy.
01:09:41: und zwar dann nur diese Zahl steigt
01:09:42: von tausend, zwei Tausend.
01:09:44: Und ich dachte mir so what the hell?
01:09:46: Laura was machst du mit uns?
01:09:48: Ich war also endlos nervös.
01:09:50: aber du hast auch so was Schönes gesagt damals und zwar du hast gesagt wir sind umgeben von wahrgemordenen Träumen und das ist auch ein Satz.
01:09:58: den habe ich mir da auch immer gemerkt und sag ich so oft in meinen Programmen, weil es halt einfach die Wahrheit ist.
01:10:04: Und wenn man das mal checkt ... Ich glaub dann lebt man Dankbarkeit oder Fülle.
01:10:07: Dann sieht man auch alles was da ist und nicht das, was eben fehlt.
01:10:12: Also das war auch ein richtig, richtig schöner Satz damals!
01:10:16: Ich hab noch eine letzte Frage an dich.
01:10:18: Bevor ich dir diese Frage aber stelle... Ich weiß auch nicht, ob ich die Damals schon hatte im Podcast.
01:10:22: Ich mach das immer am Ende von den Interviews.
01:10:25: Möcht ich einmal fragen, ob's doch irgendetwas gibt, was du jetzt?
01:10:28: teilen möchtest, was gerade bei dir aktuell ist.
01:10:31: Ob es etwas gibt, wo du Spenden sammelst für die Tiere?
01:10:34: Für die Auffangstationen?
01:10:35: Wo du Unterstützung brauchst?
01:10:38: Gerne von ... Ich glaub, du hast ein Buch wieder!
01:10:42: Was auch rauskommt, erzähl da mal gerne.
01:10:44: Dann werde ich das alles in den Schoenen verlinken.
01:10:48: Vorlieb, danke.
01:10:49: Also... Ich hab für alle, die das irgendwie spannend oder inspirierend handen, kommt unser am XXVI.
01:10:56: kommt unser neues Buch raus, ich erinnere mich für dich.
01:11:01: Ich glaube das ist das
01:11:02: Buch was mir bisher
01:11:02: am schwersten
01:11:04: und am leichtesten
01:11:05: so gleichgefallen ist zu schreiben weil es sehr therapeutischer und gleichzeitig dann auch super schwierig die Geschichte aufzuarbeiten.
01:11:13: aber ich glaube einfach dass es etwas ist was Anna ganz viel Mut macht.
01:11:16: bei mir hat in dieser Zeit Total geholfen, diese Geschichten von diesen Marathonläufer zu lesen oder von anderen Menschen.
01:11:24: Und egal welcher Art Schicksalsschlag oder Zweifel man hat,
01:11:27: hoffe ich einfach, wenn man das liest und nachdenkt, okay, ich glaub an mich und kann alles schaffen!
01:11:32: Ich werde für meine Träume losgehen.
01:11:35: Das ist so das Größte was eigentlich neben der Aufwärmstation ansteht.
01:11:40: Wenn man das irgendwie unterstützen mag, gibt es einen Verein, der ist in Deutschland angesiedelt ...
01:11:48: in der EU.
01:11:48: keinen Unterschied, glaube ich zumindest.
01:11:50: Und er ist offen stark eV.
01:11:53: Den kann man auch immer unterstützen wenn man möchte und man kann den Newsletter eintragen folgen oder die Möglichkeit hat einfach zu spenden.
01:12:01: Das sind so die beiden wichtigsten.
01:12:02: Ich habe alles andere.
01:12:03: Podcasts und Co.
01:12:04: findet man auf meiner Webseite.
01:12:06: also wenn es interessiert
01:12:07: geht einfach mal auf die Webseiten dann sieht ihr was ich so mache.
01:12:12: Kann da einfach das finden was zu ihm passt?
01:12:17: entspannt, dass die Leute genau das finden.
01:12:19: Was sie irgendwie brauchen?
01:12:20: Ja, ja ... werde ich alles verlinken!
01:12:23: Dann hab' ich noch eine letzte Frage an dich.
01:12:26: Du kennst sicher den Times Square New York oder?
01:12:29: Mhm.
01:12:31: Ich war schon in New York.
01:12:32: Nice!
01:12:33: Okay...
01:12:34: Ich wollte immer
01:12:35: von meinem dreißigsten ... Das hat durch den Lohnfall nicht mehr hingehauen aber ich hoffe, dass ich nächstes Jahr dann im Mai sein werde.
01:12:43: Hat meins eine gute Zeit.
01:12:45: Wenn du dort bist, dann schreibe ich dir einfach gute Spots für dich.
01:12:49: Ja!
01:12:49: Ich bin bald wieder dort und in drei Wochen fliege ich wieder.
01:12:52: Ich freu mich schon ultra.
01:12:54: Okay, ich freu dich auf jeden Fall.
01:12:57: Ja ... da werde ich deine Liste schreiben.
01:13:00: Da werde ich meine Liste schreiben.
01:13:02: Es gibt ja in New York den Times Square.
01:13:04: Und da gibt es diesen Riesenbildschirm, wo zu Silvester auch immer der Counter runtergezählt wird, wo Tausende von Menschen davor stehen Und ich hätte gerne, dass du dir vorstellst.
01:13:13: Dass du diesen Riesenbildschirm für einen kurzen Moment, für zwanzig, dreißig Sekunden hast und die ganze Welt sieht dich, hört dich, versteht dich von jung bis alt.
01:13:24: Du hast die Möglichkeit, dass eine Sache teilst, wo du das Gefühl hast, das möchte ich mit der ganzen Welt teilen?
01:13:31: Was wäre das für dich?
01:13:35: Ich glaub tatsächlich, dass ich den Leuten einfach sagen würde folge deinem Herzen egal was andere sagen, denn unmöglich ist ... Nur eine Meinung.
01:13:45: Und ganz viele Menschen haben das unmögliche schon möglich gemacht?
01:13:49: Ja,
01:13:49: die kriegt gern sehr hautig.
01:13:51: Ich weiß nicht, was man sieht.
01:13:54: Voll
01:13:54: schön!
01:13:56: Wirklich Menschen so glauben an sich mitzugeben, das wär mir schon sehr, sehr wichtig.
01:14:01: Weil ich glaube auch dass mehr Menschen wenn sie sich trauen würden, sich für das Gute in der Welt noch mal anders einsetzen würden.
01:14:08: und da hat jeder so viel Macht und Wirksamkeit und ... Die dürfen wir nutzen für das gute
01:14:14: Ja.
01:14:16: Vielen, vielen Dank, Michi!
01:14:18: Danke für dieses ... wunderschere Interviews war super inspirierend.
01:14:21: es war viel zu schnell vergangen.
01:14:23: leider.
01:14:24: irgendwie haben wir ultralang geredet.
01:14:26: es waren nicht so kurz.
01:14:27: ich hätte noch ganz viel zu reden gehabt mit dir zu fragen aber ich danke dir dass du auch auf mich zugekommen bist.
01:14:33: Ich wollte dich unbedingt auch wieder drin haben wusste aber nicht.
01:14:36: okay wie geht's dir aktuell?
01:14:38: Bist du schon ready?
01:14:40: Whatever.
01:14:40: Aber das war ultra schön und ich bin sehr froh dass du dich gemeldet hast auf jeden Fall.
01:14:46: Und freue mich, dass du wieder dabei gewesen bist!
01:14:49: Dankeschön und danke für die Möglichkeit
01:14:52: dieses so schöne Gespräch.
01:14:54: Ich hab da auch selbst einfach nochmal
01:14:55: ... Viele Gedanken für mich mitnehmen können, würden mir das
01:14:58: Nachgang
01:14:58: anhören.
01:14:59: Und schicken wir auf jeden Fall Fotos aus New York!
01:15:02: Ich mach
01:15:02: ... Dann hab ich trotzdem so schon mal ein bisschen New-York vibes aktuell hier und dann hoffe ich, dass
01:15:09: es nächstes
01:15:10: Jahr in New York klappt.
01:15:11: oder lass ich auf jedenfall eine Liste von dir schicken,
01:15:15: dass ich
01:15:15: die besten Spots lebe.
01:15:18: Ja, mega.
01:15:20: Das war das Interview mit der Lymnichie.
01:15:24: Wenn du nicht jetzt spätest und es genauso inspiriert bist wie ich, dann hörst du bitte noch
01:15:28: mal an!
01:15:29: Ich fand's mega schön.
01:15:30: Ich bin grad super motiviert,
01:15:32: inspired
01:15:33: und happy darüber.
01:15:34: Und ... ihr habt alles zu Michi verlinkt.
01:15:38: Ihr könnts auch gerne, wenn sie wieder mehr aktiv sein wird, sicher Fragen stellen auf Instagram.
01:15:44: Hier hab' ich
01:15:45: den
01:15:46: Link beziehungsweise alle Links in den Show Notes noch verlinkt und auch den Link zu ihrem neuen Buch zum Vorbestellen.
01:15:52: Wenn ihr nämlich dieses Buch jetzt vorgestellt, bekommt ihr auch einen fünfteiligen Mini-Online-Kurs der euch helfen wird wenn ihr gerade in einer schwierigen Situation seid wo ihr das Ganze aus seiner Perspektive betrachten könnt mit der ihr noch einen ich sag mal Profit aus der Situation habt wo ihr in die richtige Richtung schauen könnt wo ihr einfach die Energie habt einen positiven Blick nach vorn zu streiten, voranzuschreiten.
01:16:20: Das heißt wenn ihr das neue Buch von Michi jetzt vorbestellt bekommt ihr diesen fünf Teil den Guide dazu.
01:16:25: Find ich mega cool!
01:16:26: Mega schön!
01:16:26: Ich verlinke euch das in den Show notes und bin mega gespannt auch was ihr so voll gesagt wie sie euch gefallen hat.
01:16:33: Und freue mich.
01:16:34: wenn ihr sie hat wünsche ich einem
01:16:35: wunderschönen Tag und wir hören uns nächste Woche.
01:16:38: alles Liebe eurer anderen.