Der TuEs-Day Podcast - tu es für dich!

Der TuEs-Day Podcast - tu es für dich!

Transkript

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00:00:21: Willkommen bei der Tuesday Podcast.

00:00:23: Der Podcast um deine Träume zu erreichen, deine Ziele zu verwirklichen und das Beste aus dir herauszuholen.

00:00:29: Der podcast, bei dem es nur um dich geht und du dir ein paar Minuten schenkst weil du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

00:00:37: Tu es für Dich!

00:00:38: Mein Name ist Ana Maria dos und ich freue mich sehr auf das heutige Interview und zwar haben wir einen Mega nicees Interview mit der lieben Anais Garcia.

00:00:49: Die Anais ist Ärztin und Expertin für Energiearbeit, Long Javity und noch ganz viel mehr Und wir haben uns tatsächlich über das Business Mentoring kennengelernt.

00:00:59: bei Simon von I Love Mind In Wien haben wir uns leider verpasst.

00:01:03: Sie hat vor zwei Jahren

00:01:04: in Wien gewohnt

00:01:05: wo wir uns auch nicht gekannt haben leider Aber trotzdem haben wir schon getroffen dort und sie sind seit hier in Kontakt.

00:01:12: Ich finde, das Thema Ultraspannend als Ärztin einfach in eine kommende andere Richtung zu gehen.

00:01:17: Ich glaube es ist auch nicht ganz so easy und genau darüber erzählen uns heute Anais ganz viel zum Thema Longevity was gerade immer mehr und mehr präsent wird und was im Endeffekt das Wesentliche daran ist und warum Longeivity nicht das ist, was viele glauben!

00:01:33: Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Interview, viel Spaß bei Reinhörn und ja bin gespannt wie es dir gefällt.

00:01:43: Hallo Anais Ich freu mich, dass du wie ein Podcast bist.

00:01:48: So gerne und danke für die Einladung!

00:01:50: Und ich freue mich, das wir es endlich geschafft haben.

00:01:52: Wir zwei PCBs... Jetzt hab' ich auch wieder Strom.

00:01:57: Ja, ich freu' mich mega auf die Folge.

00:01:58: Ich muss ehrlich gestehen, as always habe ich nichts vorbereitet.

00:02:02: Das heißt, wir werden da einfach eine aus dem Moment ... Ein Gespräch macht ganz schönes.

00:02:08: Und ich starte meine Podcast immer mit drei Begriffen, die ich dir gebe dass sich die Leute das von der Perspektive kennenlernen.

00:02:16: Und du sagst einfach, was dir einfällt.

00:02:19: zu diesen drei Wörtern?

00:02:20: Okay?

00:02:21: Passt!

00:02:23: Das erste Wort ist Freiheit.

00:02:27: Ein inneres Gefühl.

00:02:28: Mhm.

00:02:29: Das zweite ist ... Glück.

00:02:37: Schaffst du dir selbst?

00:02:38: Mhm.

00:02:39: Und das dritte Wort ist Heilung.

00:02:42: Teilung?!

00:02:43: Heilung!

00:02:44: Ach, Heilung... Ist dein natürliches Recht.

00:02:50: Okay, mega schön.

00:02:51: Nice!

00:02:53: All right, danke dir mal dafür.

00:02:55: Dann hätte ich gesagt, stell dich gern mal vor.

00:02:58: Also für alle die nicht kennen und noch nichts von dir wissen ... erzähl gerne einfach was du machst, weil du bist alles, was dir wichtig ist.

00:03:07: Mega gerne, genau.

00:03:08: Ich bin Anais, ich bin Ärztin für funktionelle Medizin und ganzheitliche Gesundheit.

00:03:12: Ich bin den ganz klassischen Medizinweg ganz am Anfang gegangen, habe mein Medizinstudium abgeschlossen.

00:03:18: Aber war halt schon immer dieser Gesundheitsnörder, der hat angefangen mich mit Nährstoffen zu bestäffigen.

00:03:23: Da war ich in wievielzehnt fünfzehn und war einfach eigentlich schon immer so und habe im Studium für mich gemerkt dass es bin ich reicht, einfach nur Symptome zu behandeln.

00:03:32: Dass das nicht das ist was ich unter Heilung und eben auch Medizin verstehe.

00:03:36: So wie ich gerade gesagt habe, Heilung ist ein Recht und gleichzeitig bedeutet Heilung für mich eigentlich zu dir nach Hause zu kommen, du selbst zu sein und loszulassen, was du halt nie warst und all deine Konditionierungen

00:03:47: etc.,

00:03:48: die über das Leben, über Gesellschaft gekommen sind.

00:03:52: Und so bin ich jetzt seit knapp drei Jahren selbstständig.

00:03:55: Ich begleite zu ... neunzig Prozent Frauen dabei, einfach wieder voller Balance zu sein, voller Energie zu sein und voller Vitalität raus aus diesem Funktionsmodus, aus diesem Dauerstress zu kommen.

00:04:06: Mir ist mal ganz wichtig, dass eben diese Ganzeitigkeit für mich bedeutet, alle Ebenen mitzunehmen sowohl den Körper als auch der Geist als auch die Seele.

00:04:14: Man kann nicht nur mit einem Anstalt davon arbeiten, sag ich mal.

00:04:18: Ja, mega spannend!

00:04:20: Was machst du jetzt gerade?

00:04:23: Ich bin immer noch selbstständig.

00:04:25: Primär, Social Media und gleichzeitig baue ich noch ein Supplement-Brand mit auf bzw.

00:04:31: bin einfach in der Social Media Medical Team.

00:04:34: Ich bau einen longevity Center mit auf, das sind sogar einige Projekte!

00:04:39: Ja wir haben ja auch schon ... Wir haben uns erst einmal gesehen, wir kennen uns durch ein Business Mentoring und haben uns in Wien glaube ich verpasst einfach weil du warst ja auch Kürzerin Und ich weiß ja jetzt schon ein bisschen, was deswegen ... versuch ich die Fragen so zu stellen.

00:04:55: Dass man auch versteht, wenn man dich noch nicht kennt.

00:04:59: Erzähl mal gerne, wie sich der Weg entwickelt hat.

00:05:01: Weil du hast gesagt, du bist in klassischem Medizin weggegangen.

00:05:05: Das hatte ich schon mit vier zu fünfzen interessiert, weil sie auch ultra früh ist eigentlich.

00:05:09: und dann hat sich die Richtung irgendwie so ein paar Mal geändert, sag ich jetzt mal oder neu gesetzt.

00:05:18: Wie war denn so der Weg in so ein paar Sätzen zusammengefasst?

00:05:24: Ich glaub, das Wichtigste auf seinem eigenen Weg ist immer ehrlich mit sich selber zu sein und sich hinzufragen ob der Weg halt noch passt.

00:05:30: Weil auch während meines Studiums ich wollte ja sechs Jahre Chirurgen werden.

00:05:33: Ich hab's wirklich geliebt.

00:05:34: Ich dachte, dass es mein Dream Job weiß geliebter im OP-Saal zu sein.

00:05:39: Und ... Ja, dann im Laufe der Zeit zu merken irgendwie passig da einfach nicht mehr rein oder wie.

00:05:44: meine Vorstellungen haben sich verändert Und klar war das in dem Moment vielleicht auch in irgendeiner Art und Weise schmerzhaft, weil man baut sich um viele Dinge eine gewisse Identität herum.

00:05:55: Und dann zu sagen okay, das ist nicht mehr mein Weg, ich gehe jetzt einen anderen Weg, da darf einfach super viel Ehrlichkeit und vielleicht auch Mut.

00:06:04: Auch danach im Studium war ich ja ein Jahr in einer ganz zeitlichen Klinik in der Schweiz, es war mir nicht so richtig für mich.

00:06:11: Ich glaube zusammengefasst würde ich immer sagen, es braucht Mut und Ehrlichheit ... seine Richtung zu ändern.

00:06:16: Ja,

00:06:17: voll!

00:06:18: Jetzt gibt's, glaub ich, ultra viele Leute, die irgendwas studiert haben oder schon lange in einem Job sind und die sagen okay mir ... Ich hab halt das Gefühl, ich will das eigentlich nicht mehr.

00:06:30: Ich habe das natürlich auch bei mir extrem viel von Leuten, mit denen ich arbeite.

00:06:35: Und dann hört man oder ist an dem Bewusst okay Mut und Ehrlichkeit ist wichtig Aber man hat das Gefühl, man hat es eigentlich noch gar nicht so.

00:06:46: Was waren denn bei dir die ... vielleicht Gedanken oder die Ressourcen, die dir geholfen haben?

00:06:53: Trotzdem irgendwie in die Veränderung zu gehen, weil's klingt ja immer in der Theorie sehr easy eigentlich und ist ja easy oder simple.

00:07:02: aber in der Umsetzung ist es dann oft dieses ... diese schwierige Hürde, weil dann kommen vielleicht Stimmen von außen.

00:07:09: Ich kann mir vorstellen, dass das bei dir auch jetzt nicht kein Thema gewesen ist, sondern dass da viele Meinungen gewesen sind.

00:07:16: Dann kommen die inneren Einwände, das rationale Gehirn ... Dass einem sagt, hm, eigentlich passt's eh!

00:07:23: Wie war denn das für dich

00:07:25: damals?

00:07:26: Also ich glaub, ein Feedback-Mechanismus für mich ist halt immer mein Körper und zu gucken, wie geht es denen, wie fühle ich mich?

00:07:32: Und zwar wirklich auch in meinem Job in der Schweiz.

00:07:35: Ich bin wirklich aufgestanden, mir ging's tipptopp.

00:07:37: Ich bin zur Arbeit gegangen und hatte Kopfweh oder gemerkt.

00:07:40: ich bin auf einmal müde.

00:07:41: Es kamen so Symptome wo ich gemerkt habe das passt eigentlich gar nicht zu mir.

00:07:46: Also ich kenne es eigentlich gar nichts.

00:07:48: Das ist mal ein Feedback-Mechanismus.

00:07:51: Symptome sind ja grundlegend dafür da, einfach eine Botschaft zu geben und Signale zu geben.

00:07:56: Und natürlich gab es diese Stimme auch... Also ich mein gerade auch meine Elternjahrs, die ihr erzählt habt, dass ich meinen sechstelligen Jahresgehalt Job aufgebe, warum sie nicht so ganz begeistert haben.

00:08:07: Sie waren noch so kind.

00:08:08: was ist los mit dir?

00:08:10: Natürlich gab's auch andere Stimmen!

00:08:11: Und natürlich hatte ich auch mal einen eigenen Angst also als ich meinen Job in der Schweiz aufgegeben habe, ich hätte keinen Plan B und wusste doch erst mal nicht wo lang es geht.

00:08:18: Aber Ressourcen sind für mich immer viel halt Journal, also wirklich reflektieren.

00:08:22: Und auch diese Stimmen, die da sind, egal ob vom Außen oder innen von einem selbst, sie einfach wahrzunehmen und bewertungsfrei daseinzulassen.

00:08:29: Auch zu schauen, welche Gefühle habe ich dazu?

00:08:31: Welche Gedanken hab' ich dazu... ...und auch das Beste- und Worstcase-Szenario sich mal auszumahlen!

00:08:37: Weil was ist Worst case, was passieren kann?

00:08:39: Ich kündige meinen Job und Worste Case wäre, keine Ahnung, ich hab Parts Vier oder was auch immer.

00:08:44: Ja, auch dass.

00:08:46: Also so, ja ist nicht geil.

00:08:47: Aber ich sterbe nicht und lebe nicht unter einer Brücke.

00:08:52: Manchmal ist es wirklich schlimmste was passieren kann.

00:08:55: oder kann ich damit leben?

00:08:57: Oder habe ich auch einen Auffang?

00:08:59: jetzt hab ich Freunde um mich herum.

00:09:01: Und in dieser Zeit danach irgendwie hat sich das dann immer geregelt von alleine.

00:09:07: In den richtigen Momenten dieses Vertrauen zu haben ... In den wichtigen momenten kommen immer die richtigen Möglichkeiten.

00:09:16: Was war für dich eine Sache oder ein Moment, wo du dich zurückinnerst, wo es richtig, richtig schwer war?

00:09:23: Oder gab's das mit dir?

00:09:25: Ja, auf jeden Fall mehrere.

00:09:27: Aber ich weiß noch ganz genau so nach meiner Kündigung.

00:09:29: meine Savings waren dann langsam aufgebraucht und ich hatte wirklich Nelly null Euro auf meinem Konto.

00:09:35: Und da kam halt einen Anruf von jemanden, den ich kannte und meinte, hey ja, ich brauche meine Arztpraxis gerade Hilfe kannst du kommen übermorgen.

00:09:43: Das war so ... Okay, Money is coming.

00:09:47: Ich hab von einem auf den anderen Tag eine Wohnung dort gefunden in München.

00:09:51: Also für so einen Preis eigentlich schon lächerlich.

00:09:54: Es war ein Zimmer in Münche für ... wie fünfhundert Euro.

00:09:57: Das ist nicht machbar in Müncheln eigentlich!

00:09:59: Ja... Also es hat sich dann auf einmal geregelt und das war mein Wunsch zu dachten, boah thank you.

00:10:06: Und wieder dieses Vertrauen zu haben, okay, für mich ist gesorgt everything's fine.

00:10:11: Mhm ja.

00:10:14: Was hast du dir aus ... Also, das ist ja die klassische Medizin.

00:10:18: Die man jetzt im Studium wahrscheinlich lernen und auch die, die viel ins Weltliche nach außen getragen wird?

00:10:25: Ist ja ein großer Unterschied zu dem, was du jetzt vielleicht lebst an Werten und dem, wo du dahinter stehst.

00:10:33: Das hab ich mehrere Fragen gefangen mit der ersten an.

00:10:37: Wie war das ... für dich oder für deinen Umfeld, auch für das medizinische Umfeld zu sehen.

00:10:41: Dass du plötzlich nicht mehr nach dem Schulbuch gehst und mehr in den Körper hörst, mehr alternative Methoden anwendest ... Oder an andere Dinge glaubst als nur dem, was halt einfach in deinem Buch steht?

00:10:57: Es war für meinen Umfeld schwer und auch für mich schwer.

00:10:59: Ich hab auf dem Studium mich sehr alleine gefühlt, weil es waren noch wenige Leute die auch so gedacht haben.

00:11:06: Klar mit meinem Professor, das war schon am Anfang des Studiums, ich war immer ein Mensch der viel nachfragt, der alles wissen will ... Und irgendwann hab ich einfach nicht mehr gefragt, weil's war so ... Ja, so machen wir das, Punkt!

00:11:17: Also, ich merke so, auch ich selber habe mit gestruggelt, okay, ich kann eigentlich gerade mein Wiss ... und meine Wissbegierigkeit oder eine eigene Wahrheit nicht sprechen.

00:11:26: Ich hab dann oft einfach gar nichts mehr gesagt, für das Umfeld ... Ja, ich glaub, für viele Menschen ist es einfach schwer, wenn etwas ja nicht nach Lehrbuch geht, was quasi aus der Norm herausfällt.

00:11:38: Und vielleicht auch sie konfrontiert sich zu Fragen, okay, passt das für mich hier so?

00:11:43: Viele Leute wollen sich diese Fragen vielleicht nicht stellen.

00:11:47: Ja.

00:11:48: Gibt's da jetzt noch Menschen, die anecken, den Doktortitel lesen und dann sehen, dass du ... keine Ahnung, Steine rauslegst oder so was.

00:11:57: Das ist etwas, das schwierig ist nach?

00:12:01: Ich glaub teils-teils ja.

00:12:03: Und ich glaube, was ich mir auch wünschen würde, sag ich nicht Alternative Sachen, sondern für mich gibt's nur Medizin.

00:12:10: Ja es gibt ... eine Medizin und die hat verschiedene Wege.

00:12:14: Auch unser System ist natürlich super für Notfall, wenn ich nur Pee brauche und all das.

00:12:19: Da bin ich so dankbar für die Medikamente und alles, was wir haben.

00:12:22: Aber wenn es um Prävention, chronische Krankheiten gibt, gibt's für mich einfach andere Möglichkeiten.

00:12:28: Ich glaube, dass die Welt viel offener dafür geworden ist.

00:12:31: Die Menschen, die zu mir kommen mit mir arbeiten sind komplett offen dafür, sonst würden sie gar nicht auch bei mir landen.

00:12:39: Aber ich glaube, es wandelt sich so langsam.

00:12:41: Dass Leute auch hinterfragen, okay, es gibt ja mehr als einfach nur ein Symptom wegzudrücken?

00:12:46: Ja, absolut!

00:12:49: Was war für dich so ... Oder was denkst du, das war der Grund, dass sich das schon in den frühen Kindern interessiert hat?

00:12:55: Das ist schon so lange beschäftigt bei dir.

00:12:59: Also einerseits glaube ich, weil ich aus dem Leistungssport komme und als kleines Kind als Kunstlauf ein Leistungssport gemacht habe von dieses, dass der Körper in dem Sinne zu funktionieren hat, zu leisten hat.

00:13:07: Ich glaube es einerseits kommt daher so dieser Optimierungsgedanke war sicherlich der Ursprung.

00:13:13: und dann ja so Anfang zwanzig circa hatte ich selber meine mega gesundheitlichen Probleme wirklich verdauungsbesperrten.

00:13:20: Krass, dass ich fast gar nichts mehr essen konnte oder nix mir vertragen habe!

00:13:24: Ich hatte ein Jahr meine Periode nicht und alle Ärzte waren so ja müssen sie halt mit leben.

00:13:30: Und ich war so, äh ... Ich bin Anfang zwanzig.

00:13:33: Sollte hier in der Blüte meines Lebens sein?

00:13:35: Wir gehen voll reudig, das stimmt ja nicht!

00:13:38: Ähm, und ich glaub, das war noch mal der Moment, also oft entstehen die Dinge, die man tut aus dem eigenen Schmerzen.

00:13:44: Das war der Moment für mich, wo ich gesagt hab's okay, ich tauch da tiefer ein und schau, was man alles machen kann.

00:13:50: Mhm,

00:13:51: ja, ja.

00:13:52: Was waren für dich hier die Best- ... Best Hot Takes, also was man da machen kann.

00:14:00: Was würdest du jetzt zum Beispiel sagen?

00:14:02: Auf das sollte man auf keinen Fall im Alltag einfach verzichten.

00:14:07: Also ich mich einfach da wirklich um meine Damen gesundheitgekümmert.

00:14:10: Und der Darm ist einfach so die Basis für einfach super viel deiner Gesundheit.

00:14:14: und da wirklich mal das Mikrobiom anzuschauen, also sprich die Bakterien, die im Darm halt auch wachsen zu schauen wie geht's der Darmschleimhaut-Leaky-Garten und alles was man da als Ertum kann aber grundlegend einfach etwas für den Darm zu tun.

00:14:25: Das sind ja einfache Dinge wie ein Ruheessen, Fermentiertes in die Ernährung zu integrieren viel Gemüse, Ballerstoffe ... Bewegungen et cetera.

00:14:35: So einfach so Basics-simple Dinge und dazu kann man den Daumen auch mit Propiotika et cetera unterstützen.

00:14:42: Also viele Dame gesundheit wirklich ernst nehmen.

00:14:46: Es hat lange gedauert bis da mal was passiert.

00:14:48: Das war ich mich selber recherchiert hab natürlich.

00:14:53: Und tatsächlich die Basics von Bewegung, Tageslicht oder so eine nicht gesunde Ernährung die Community eine gute Gemeinschaft haben.

00:15:03: Grounding, Erdung, Kontakt zur Natur, Stille, Meditation ... Alle wollen immer diese Fancy-Protokolle, gerade aus der Long-Javity-Biohacking-Welt, so wie jetzt das Peptidern-Trend und dann ist es wieder was anderes.

00:15:17: Das ist auch alles total toll!

00:15:19: Aber die Spitze des Eisbergs, alle wollen so fancy Protokolles, fancy Gadgets wirklich Daily Habits, die du machst in täglichen Entscheidungen, wie du triffst.

00:15:29: Dich zu bewegen und rauszugehen, dich gesund zu ernähren ... Das macht achtzig Prozent deines Resultats aus nicht das Peptiprotokoll?

00:15:39: Mhm, ich

00:15:40: find richtig gut, dass du das auch erwähnst da.

00:15:45: Wo findet oder inwieweit für dich die mentale Gesundheit bzw.

00:15:50: das Auseinandersetzen mit seinen Gedanken, inneren Überzeugungen, wo findet das für dich Platz?

00:15:57: Oder hat es für dich auch eine Auswirkung auf Körper und Wohlbefinden.

00:16:03: Ja, ein Hundert Prozent.

00:16:04: Das ist so wichtig deine tägliche Gedanken.

00:16:06: Es gibt ja so viele Studien dazu was in der Ausführung das auf deine Gesundheit hat.

00:16:10: um Gaps bei Essen.

00:16:11: also ich kann das auch selbst sagen in der Zeit dass sich so Verdauungsbeschwerden hatte.

00:16:15: meine Gedanken waren permanent okay Kann Ich das jetzt essen?

00:16:18: macht das wieder bleibauf und natürlich lässt die Symptome nur noch da sein, weil du dich permanent damit beschäftigst.

00:16:28: Und das war schon für mich auch eine innere Arbeit, davon wieder wegzukommen und Essen wieder zu genießen danach auf diesen Verdauungsbeschwerden.

00:16:34: Weil natürlich wenn du jeden Tag aussiehst wie im sechsten Monat Schwanger und Schmerzen hast dieser Fokus darauf, dass war für mich ein innerer Arbeit die ich da machen durfte.

00:16:44: Und von daher habe ich gemerkt als es dann besser wurde wurden noch die Symptome besser.

00:16:48: Also natürlich neben den Dingen die ich für meine Gesundheit getan hab aber Für mich ist mentale Gesundheit einer der wichtigsten Dinge, wenn es darum geht, glücklich gesund zu sein.

00:16:57: Ja absolut!

00:16:59: Wie integrierst du das in deinem Alltag?

00:17:00: Hast du eine More-Routine, die du immer machst, eine Armroutine oder ist das einfach etwas, was nebenher die ganze Zeit läuft?

00:17:08: Wahrscheinlich alle drei irgendwo.

00:17:11: Für mich ist das wichtigste wirklich so meine Morgenroutine, also die erste halbe Stunde kein Handy zu haben, wirklich slow mornings zu haben und die Zeit für mich zu haben bevor ich für alle anderen erreichbar sind.

00:17:23: Für mich ist das morgens immer inforotlicht und rotlicht.

00:17:25: Das Superfist-Nervensystem für die Portekondrieren, auch für alle Leute, die Beauty eine schöne Haut wollen.

00:17:32: Weil sie Collagenproduktionen anregt.

00:17:34: Ich trinke mal meinen Zeremoniekakao.

00:17:35: Es öffnet das Herz, es ist meine Zeit mit mir selbst.

00:17:39: Und dann ist es meist im Journal Meditation, je nachdem ein bisschen Yoga oder so.

00:17:44: Das variiert.

00:17:45: dann.

00:17:45: aber diese erste halbe Stunde, egal was ich an dem Tag habe, wie viele Termine oder sonst was ... Non-negotiable.

00:17:53: Und halt klappt.

00:17:54: morgens Tageslicht, Sonnenlichtsehen ... Wasser trinken als allererstes am Morgen.

00:17:59: Das kommt natürlich davor noch.

00:18:01: Das ist so meine Zeit für mich, wo ich dann auch einchecken kann und nämlich hineinfühle, wie geht's mir heute?

00:18:06: Was brauche ich vielleicht heute?

00:18:09: Der Rest ist dann so klar, abends hab' ich nicht eine fixe Routine!

00:18:14: Wenn du non-negotiable sagst, was sind für dich noch so Dinge wo du sagst okay da lässt sich nicht drüber streiten.

00:18:20: Das gehört fix einfach in mein Leben rein.

00:18:24: Voll Bewegung auf jeden Fall also Sport, Gym, Yoga laufen gehen wie auch immer.

00:18:31: das ist auch so für mich non-negotiable.

00:18:33: Einfach angepasst natürlich wenn man wenig Zeit hat oder einfach viel zu tun ist.

00:18:38: Klar gibt es Phasen, wo's mal weniger Platz hat oder wo ich nicht fünfmal die Woche ins Gym gehe.

00:18:44: Aber wo ich sag, trotzdem irgendwo muss Bewegung für mich integriert sein und das ist ein langer Spaziergang oder so was.

00:18:50: Für mich ist Bewegung auch mentale Gesundheit.

00:18:54: Da schalte ich ab, da bin ich halt mit mir.

00:18:56: Ich tue was für mich und mein Körper.

00:18:58: Das ist für mich so non-negotiable und natürlich auch Ernährung

00:19:01: an.

00:19:01: Also so ... Mein Körper mit all dem zu nähern, was er braucht.

00:19:04: Ein gutes Frühstück für mich ist so non.

00:19:06: negotiable.

00:19:09: Ich glaub, wie dich diese Basics da einzuhalten.

00:19:11: Das kann ich gar nicht drüber verhandeln.

00:19:16: Gibt's für dich auch ... so ... Ventile?

00:19:22: Wo du sagst, okay, ich bin auch ein Mensch und mach das manchmal oder bist du sehr strikt in deiner Ernährung und in deinem Dasein?

00:19:30: Und wo du sagest, keine Ahnung, Alkoholpartie nein!

00:19:35: Nur Bewegung oder muss es nicht Alkohol und Partys sein?

00:19:38: Ich glaube, du weißt was ich meine.

00:19:39: Wo man einfach so ein bisschen mal einen Ventil hat.

00:19:42: Gibt's das bei dir auch?

00:19:44: Ja voll!

00:19:44: Also ich glaub' dass war einer der größten Learnings für mich gerade als dieser Gesundheitsnerd.

00:19:48: Ich war früher eben genau so hundert Prozent immer perfekt.

00:19:50: Immer diese Routine bla bla bla.

00:19:52: Und ich glaub', es macht mehr Stress für den Körper als manchmal einfach zu sagen fuck it, ich genieße es gerade einfach.

00:19:59: Mit der du es auch machst, weil wenn du sagst ... Klar, ich bin jetzt mit Freunden.

00:20:03: Ich hab mega Bock, gerade ein Glas Apurol zu trinken oder so.

00:20:07: Dann trink ich das.

00:20:08: Es kommt nicht oft vor, ich trinke seltene Alkohol.

00:20:11: Aber z.B.

00:20:11: vor zwei Wochen auf Ibiza und wir haben einen megaschönen Sonntagang gefühlten Glas Wein zu tricken, dann trincke ich das aber aus Genuss.

00:20:19: Natürlich gibt's diese Ventile auch mal.

00:20:20: Wenn ihr zwei letztens auf einem Konzert, also die Achtzig-Zwanzig-Regel ist für mich wieder viel mehr Balance?

00:20:27: zuzulassen.

00:20:29: Und wenn ich gerade im Café bin und fühle, dass ich voll Bock auf ein Stück Kuchen habe, dann esse ich auch diese Kuchen.

00:20:34: Aber eben, achtzig Prozent ist meine Baseline, wo ich sage, das sind meine gesunden Habits und meine zwanzig Prozent sind, dann sag' ich mal ... keine Ahnung, Soul Food, Soul Habits oder wie auch immer.

00:20:45: Wo es halt so ist ja, weil's auch immer das für einen sein mag?

00:20:48: Ja, voll!

00:20:49: All right, super Sparren schon mal.

00:20:54: Erzählen wir doch mal voll gerne über das Thema Long-Javeté.

00:20:58: Ich glaube es ist ein Riesenthema und ich kann aber gar nicht mal spezifische nachfragen weil ich da viel zu wenig noch hau habe denke ich ja was gerade immer mehr ... durch die Decke schießt, da macht ein Center auf.

00:21:11: Da hört man Biohacking ... Ist nur lächeln, der andere sagt Biohacking ist.

00:21:17: Kriotherapie, Deast

00:21:18: etc.,

00:21:20: erzähl doch mal gerne was für dich.

00:21:23: Ich nenn das einfach mal Longevity-Expertin, weil du machst ja auch ganz viele in dem Bereich, was hier so die wichtigsten Dinge sind darüber zu wissen und was es auch für Auswirkungen hat.

00:21:35: Vorher war's ich meine Longevity.

00:21:37: Viele sagen, es geht ja darum wie länger zu leben.

00:21:39: Aber ich glaube für mich geht's darum einfach gesünder zu leben und die Zahl, wie lange ich dann lebe ist am Ende egal so lang ich die Zeit, die ich hier auf diesem Planeten hatte voll und ganz ausgenutzt habe und ausgekostet habe und ein gutes Leben hatte.

00:21:53: Und für mich eben sind das nicht diese ganzen Gadgets und all das, was man halt so haben kann.

00:21:58: Sondern wirklich die Basics zurück zu sich selber zur Natur zu kommen.

00:22:03: Das ist eigentlich longevity für mich.

00:22:04: Wenn wir diese Blue Zones anschauen, wo die Leute am längsten leben... Was machen die?

00:22:09: Die sind viel in der Natur.

00:22:10: D.h.,

00:22:10: sie erben sich viel.

00:22:11: Sie essen viel Olivenöl und all diese Antioxidantien.

00:22:15: Also generell frische Ernährung.

00:22:18: Die haben eine gute Gemeinschaft, eine gute Community.

00:22:20: Es heißt viel Liebe um sich herum.

00:22:22: Longevity bedeutet diese Basics zu befolgen.

00:22:25: Und natürlich ist es nice, ich mach ja auch Laborwetterberatung und es ist super wichtig in den Körper zu schauen und zu schauen, wo steht der denn?

00:22:32: Was braucht er gerade?

00:22:34: Subliments sind ein Teil meines Lebens und ich find sie auch wichtig, sie zu nehmen weil wir heutzutage einfach mit unserer Ernährung gar nicht mehr alle Nährstoffe decken können.

00:22:41: keine Frage.

00:22:43: aber für mich ist es über die Jahre eher dieses zurück zu mir selber zu kommen jeden Trend irgendwie mitzumachen.

00:22:53: Und

00:22:54: ich glaube, dass es vielleicht auch grad so ein Trend ist oder warum man so viele Zentren und all das öffnen ... weil die Leute halt merken, okay, deine Gesundheit ist das teuerste Wichtigsegut was du hast.

00:23:04: Ja.

00:23:05: Das beeinflusst alle deine Bereiche im Leben.

00:23:09: Wenn du eben performen willst in Business, wenn du dich einfach gut fühlen willst, wohlfühlen willst und alles, dann brauchst du einen gesunden Körper.

00:23:16: Es ist vielleicht eher eine Bewegung des Aufwachens, dass Leute merken, ich muss halt wirklich was für mich tun.

00:23:23: Ohne das Ich-was-Tour kann nicht auf meinem Kissen sitzen und hoffen, dass es mir gut geht.

00:23:27: Funktioniert das halt nicht?

00:23:28: Ja.

00:23:29: Gibt's für dich ... Also wenn man jetzt sagt okay, man macht oder integriert das alles in seinen Tags ein bisschen Bewegungen, gute Menschen um sich ab und an in der Natur einfach ein bisschen achtsammer mit ... allem umzugehen.

00:23:44: Gibt's für dich von diesen ganzen longevity Pool, wo ja ultra viel irgendwie gehyped wird?

00:23:50: So ein paar Dinge, wo du sagst die bringen tatsächlich Effizienz und die sind wirklich wertvoll und lohnen sich darin zu investieren?

00:24:01: Ja so was ich morgens auch mache rotlicht-infrarotlich das ist für mich wirklich lohnt sich mega an ein gutes panel zu investiren.

00:24:07: oder eben nahe infrarot und rotlicht hast Sauna, so einfach.

00:24:12: Wärmetherapie finde ich auch mega wertvoll.

00:24:15: Und klar Kältiktherapie find ich auch super.

00:24:17: also wenn es halt keine kälte Kammer ist dann halt eben mal ab und zu Eisbaden zu gehen oder kalze Duschen.

00:24:22: als Frau natürlich einfach angepasst an den Zyklus.

00:24:26: Als Mann kann man das jeden Tag machen und als Frau ist das ein bisschen unterschiedlich einfach.

00:24:30: Ja!

00:24:32: Und tatsächlich für mich auch ein ... Ich sag mal Biohack.

00:24:35: ist es als Frau mehr im Einklang mit dem eigenen Zyklus zu sein?

00:24:38: Ja, absolut.

00:24:40: Was hat das für ein A-Auswirkungen für dich?

00:24:43: Also ich merk's einfach total ... Weil es ist normal, dass du nicht während des Zyklus nicht zu jeder Zeit die gleiche Energie hast und ... Einfach damit mehr im Einklang zu leben, mehr danach zu handeln, mehr dann nachzuplanen.

00:24:58: Das klappt natürlich auch für mich nicht immer in Zukunft.

00:25:03: Tatsächlich also so.

00:25:04: Weil ich grundlegend sehr gute Energie hab, merke ich das manchmal gar nicht.

00:25:08: Ah, ein zwei-tagen-Periode.

00:25:09: Ich hab den Tag komplett voll geplant.

00:25:11: So passiert auch mal ... Aber ich merke, dass ich viel entspannter dadurch bin.

00:25:17: Weil ich mir halt wirklich mehr diese Auszeiten gebe und nehme.

00:25:20: Wenn ich merk, okay da ist meine Periode, dann mach' mich nicht das Eisbad.

00:25:23: Ich habe nicht zehn Verabredungen an dem Tage Business Meetings et cetera.

00:25:27: Und ich merk', dass ich in meinem Zyklus noch wieder viel mehr Energie habe, weil ich besser mit meinen Bedürfnissen gehaushaltet habe.

00:25:34: Ja.

00:25:36: Da gibt's ja ... Am Ende irgendwie super viel auf, was man alles achten könnte.

00:25:41: Also ... keine Ahnung, supplementieren den eigenen Zyklus oder das Frau.

00:25:45: Ich glaub ich hab hier zu achtzig Prozent Frauen, die zuhören deswegen auch hier interessanter, zyklisch der Frau, Eisbaden, Bewegung, Menschenumsich

00:25:56: etc.,

00:25:58: wie schaffst du's dir, dass du das alles ... so einen unter einem Hut bekommst.

00:26:02: Weil es kann, finde ich schnell nach ganz vielen To-do's klingen und wo man ein schnelles Gefühl hat, oh fuck heute habe ich nicht auf den Zyklus geschaut, hab ich nicht irgendwie keine Ahnung wie mich bewegt.

00:26:12: jetzt fühle ich mich wieder kacke.

00:26:14: Wie bringst du da sozusagen einen guten Flow rein?

00:26:18: Also ich glaube ganz richtig, dass da einfach Akzeptanz und Selbstliebe das nicht immer alles nach Plan laufen muss.

00:26:23: Und tatsächlich auch heute meine Periode und wir sitzen hier an diesem Podcast, wo ich es auch einfach vercheckt habe.

00:26:28: So, it happens!

00:26:30: Und da einfach zu sagen so okay ja gut ist jetzt passiert so was.

00:26:33: und gleichzeitig eben... Ich glaube wirklich mehr mit sich selbst sanft zu sein.

00:26:43: Wenn du diese zehn Schritte-Routine machst, dann ist dein System gleich wieder überfordert und lässt es lieber ganz.

00:26:49: Und dann lieber zu schauen, okay, welche kleine Dinge kann ich integrieren?

00:26:54: Manchmal sind das für mich fünf Minuten in der Sonne.

00:26:58: Manchmal ist es ... keine Ahnung, wirklich morgens vor dem Frühstück nur fünf Minuten Yoga.

00:27:04: So will ich so Kleinigkeiten, Kleine ankommen, Alltag zu setzen, wo man kurz bewusst mit sich ist.

00:27:11: Ohne dass man sich einen Plan macht, ich hab keine Pläne für so was.

00:27:16: Ich geh da ganz mit mir und meinem Körper.

00:27:19: Das ist aber im Alltag mich nicht überfordert.

00:27:22: Es ist wichtig kleine Tools zu haben wie Atmung ... Was man überall machen kann, wo es manchmal reich fünf Minuten bewusst zu atmen, sodass man den Stress runterfahren kann.

00:27:34: Und das ist für mich the go-to, kleine Tools im Alltag zu haben.

00:27:38: Ohne dass ich aber eine Liste habe, an das muss ich heute Ihnen die alles für mich machen.

00:27:43: Dann hab' ich wieder mehr Stress als alles

00:27:44: andere.".

00:27:45: Komplett!

00:27:45: Ja und ich glaube im Endeffekt ist es ja auch learning by doing weil dann sieht man okay... Das tut mir gut, das ist vielleicht nicht zu meins, es ist ja nicht immer alles für jeden sondern man muss es halt einfach probieren umzuschauen.

00:27:56: Total.

00:27:57: Ja keine Ahnung bei mir sind zum Beispiel auch Abendroutine Irgendwie manchmal schwierig, weil bei mir die Abend komplett anders aussehen.

00:28:05: Ist halt nichts für mich.

00:28:06: Morgenroutine dafür bin ich voll bei dir.

00:28:08: Die erste halbe Stunde.

00:28:10: Da gibt's kein Handy, keine ... Ich bin jetzt für andere da, sondern da gibts nur mich und ich feiere es und freu mich jeden Tag auch drauf.

00:28:18: Und das ist aber etwas, was bei anderen nicht so gut funktioniert.

00:28:20: Weil die vielleicht wieder Kinder haben oder einen Job, wo sie keine Ahnung ... um sieben schon losmüssen, würde ich mir auch zweimal überlegen, ob ich dann um fünf aufstehe für meine Morgenroutine.

00:28:30: Und ... Ich glaub da muss man einfach so ein bisschen durchprobieren und zu schauen, okay was ist das jetzt, was für mich funktioniert?

00:28:37: Und was für dich

00:28:38: gut war.

00:28:39: Und gleichzeitig auch vielleicht die Zeiten in dem Sinne anzupassen.

00:28:43: Weil morgenroutine wenn du einen stressigen Job hast oder halt um, keine Ahnung, sieben Uhr los musst kann deine Morgenroutin noch zehn Minuten sein.

00:28:50: Dann hast du halt zehn Minuten für dich und zehn Minuten ohne Handy.

00:28:53: aber Ich glaube, man darf das aber so vereinfachen.

00:28:56: Vielleicht ist es ein guter Tipp, den ich mitgeben kann, das nicht so kompliziert zu machen, sondern wie kann ich das auf meine Situation in der einfachsten Art und Weise übertragen?

00:29:05: Weil's sich natürlich im Krankenhaus gearbeitet habe, hab ich auch keine Stunde mehr morgens für mich genommen.

00:29:09: Aber dann war das zehn, fünfzehn Minuten, wo ich gesagt hab okay, ich steh auf, ich setz mich vor meinen Rotlicht, hab fünf Minuten bewusstes Atmen, kein Handy und dann let's go!

00:29:18: Ja voll, ja ... Du machst ja auch Social Media, hast du gesagt.

00:29:23: Und ich meine, ich folgte ja auch ... Du hattest wie wir uns ... Wir haben uns einmal in Wien zum Essen getroffen vor, wann war das?

00:29:31: Drei Monaten?

00:29:32: Ich weiß gar nicht immer!

00:29:33: Ja, dieses Jahr auf jeden Fall.

00:29:37: Und da hast du erzählt, dass du ja auf Instagram auch so deinen Content irgendwann geändert hast.

00:29:45: So wie du halt es auch gefühlt hast und ich finde, so soll man's machen.

00:29:49: so wie es für dich gepasst hat.

00:29:51: Und das hast du auch natürlich gemerkt, die Auswirkungen.

00:29:54: Ich hab jetzt grad so das Gefühl ... dass die Welt sozusagen ... Es fühlt sich grade so an als wird die Welt wieder atmen, wird wieder ein bisschen besser und geht in eine Richtung, in die sie schon lange gehen soll.

00:30:07: aber jetzt wachen halt immer mehr auf.

00:30:08: So fühlt's sich an vor allem die Generation unter uns also die nach uns kommt.

00:30:13: Tragen viele zu bei ich glaub unsere auch weil wir beide Welten sozusagen mitbekommen haben.

00:30:18: Und Dinge wie Run-Clubs zum Beispiel.

00:30:21: Und Community Workouts und High Rocks, warum dieses Ganze so funktioniert ist ja diese Zugehörigkeit auch im echten Leben.

00:30:30: und draußen sein und offen sein ... Ich hab das Gefühl, dass es gerade wieder geht.

00:30:36: Merkst du bei dir in einem Content, dass sie besser angenommen wird jetzt?

00:30:40: Oder wie hat sich das entwickelt?

00:30:44: Gute Frage!

00:30:50: Unfallner, würde ich fast sagen.

00:30:52: Also weil ich mein Content schon vor längerer Zeit geändert habe und natürlich hat es anfangs schon seine Auswirkungen gehabt.

00:30:58: Es geht okay meine Zahlen und alles gehen runter und so.

00:31:03: Und jetzt ist das sozusagen wieder stabiler geworden.

00:31:06: Weil ich weiß gern von, ob sich mein Content so radikal geändert?

00:31:11: Ja, vor über einem Jahr schon.

00:31:14: Wie war's vorher?

00:31:14: Ich merke Grund... Entschuldigung

00:31:15: ja!

00:31:16: Vorher hab' ich halt voll verfeinert.

00:31:19: quasi reine Medizinkontent gemacht.

00:31:21: Das war wirklich nur Ernährung, Nährstoffe, Biohacking ... also rein auf den Körper bezogen und mehr diese ärztliche Seite, was ich zwar immer noch bediene, aber gemerkt habe, hey, irgendwie wird mir selber das einfach nicht gerecht.

00:31:34: Ich lasse so einen riesengroßen Teil von mir außen vor aus natürlich auch aus Angst vor Bewertungen aus, was könnten die Leute denken

00:31:41: etc.,

00:31:43: wo ich gedacht hab, okay, ist es einfach dann nicht ehrlich mit mir selber?

00:31:47: noch gar nicht, wie ich arbeite.

00:31:49: Und dann hab ich's halt geändert und dann hat es natürlich klar einfach schon ... Ja, glaub ich für viele Leute konnten damit nichts mit anfangen.

00:31:55: so okay jetzt fängt sie auf einmal an hier von mentalen Dingen und Spiritualität und keine Ahnung was zu reden oder sowas los mit ihr.

00:32:02: Jetzt würde ich sagen habe ich auch die Leute in meinem Feld, die damit voll mitgehen?

00:32:06: Ja ja sehr cool.

00:32:10: Wie würdest du denn sagen auf Social Media dich meine wir sind ja da glaube ich Beide Dieb drinnen.

00:32:15: Ich weiß nicht, wie weit das bei dir noch präsent ist ... Aber wie ist es für dich?

00:32:21: Zum Beispiel, weil wir gerade von Zahlen gesprochen haben und das ist ja auch etwas aktuell oder heutzutage wieder gefühlt alles bemessen und gemessen und verglichen.

00:32:30: Wie is's für dich jetzt im Bezug zu Social Media?

00:32:33: Wenn sich da irgendetwas ändert, wenn du merkst, okay, da kommt vielleicht irgendwas nicht gut an, wie gehst du damit um?

00:32:41: oder hat sich das geändert in der letzten Zeit?

00:32:44: Ja, so früher hat mich auch mega gestresst.

00:32:47: Vor allen Dingen hatte früher selber viele Influencer-Deals, Markendeals

00:32:50: etc.,

00:32:51: wo es eben um KPI's messen und ... was Outcome et cetera geht.

00:32:57: Und in der Zeit hab ich gemerkt, habe ich das schon sehr gestreszt.

00:33:02: Und jetzt, wo ich eigentlich keine Branddeals mehr habe, merk ich, bin ich viel entspannter damit.

00:33:09: Weil

00:33:09: ich denk, wenn es mein Business ist, ich entscheide, was ich da mitmache Und denke mir mittlerweile, okay ja dann so

00:33:19: was.

00:33:19: Was hat dir da geholfen?

00:33:21: Sorry ich bin voll bei dir, ich hab nur kurz die Tür aufmachen müssen, dass du dich nicht bründest.

00:33:26: Voll gut.

00:33:28: Also klar auch da!

00:33:29: Ich habe einfach gejournelt und hatte auch eine Session mit einem... also ich habe selber Freunden, die genauso arbeiten wie ich hatten, ich sag mal Subconscious Reprogramming Session, weil ich gewinne, warum stresst mich das?

00:33:40: Warum macht mir das Druck wenn die Zahlen nicht stimmen.

00:33:44: Und oft ist es ja einfach diese Bewertung von außen, die auf irgendeinem Level eine Bestätigung gibt oder was auch immer und das habe ich dann einfach loslassen dürfen.

00:33:53: Ich hab gemerkt okay welcher Teil in mir braucht dieser Zahl irgendwie noch um sich gut zu fühlen oder keine Ahnung?

00:34:01: Seit ich das losgelassen habe, denke ich, da bin ich wieder mehr entspannt mit mir selber.

00:34:08: Sich zu fragen auch was ist mein Warum?

00:34:10: Warum tue ich das?

00:34:12: Ich mache ja nicht Social Media für irgendeine Zahlen die da steht und dieser Gedanke also keine Ahnung.

00:34:17: wenn man diesen Gedanken hat okay es hat's nur... Keine Ahnung, fünftausend Views.

00:34:21: Und du denkst dir so ... Stell dir mal fünftaussend Menschen nach Halle vor?

00:34:25: Ja!

00:34:25: Ich glaub man verliert in diesem Social-Media-Game oft diesen Blick dafür, weil man so denkt zu boah ja okay das ist jetzt so wenig und so.

00:34:31: aber denkst du es okay in real life stell dir mal vor so viele Menschen stehen vor dir in einem Saal bis auf der Bühne oder so wie viele Leute das eigentlich sind.

00:34:38: Absolut.

00:34:40: Das hat mir sehr geholfen.

00:34:41: davon eher Detachment quasi, ich weiß nicht was das deutsche Wort für ... Loslösen?

00:34:49: Ja, wahrscheinlich.

00:34:52: Es gibt sich ein Wetter.

00:34:54: Aber dieses Detachment von den Zahlen zu haben und da zu reflektieren, warum habe ich das?

00:35:02: Was trinkert das in mir?

00:35:04: Was für Themen, was wir Gedanken kommen damit hat mir sehr geholfen.

00:35:09: Am Ende des Tages ist es immer bewusst sein, sich einfach wahrzunehmen, was für Gefühle sind da?

00:35:16: Und sich auch zu fragen, wie ist das wirklich wahr?

00:35:18: Das ist eine Story, die ich mir gerade in meinem Kopf erzähle.

00:35:22: Wie differenzierst du es für dich?

00:35:23: Woran erkennst du dann, ob's eben war oder nur eine Story im Kopf?

00:35:29: Ich glaube ... wenn man mit sich selber generell sehr bewusst ist, kennt man seine eigenen Muster und seine eigenen ... Ja, Stories die man halt im seinem Kopf hat.

00:35:41: Dann merke ich für mich dann einfach so okay das ähnelt dieser Sache.

00:35:46: Eigentlich ist es genau das gleiche.

00:35:48: nun erscheint irgendwie gerade anders und dann merkt man das

00:35:53: auch

00:35:53: ganz schnell.

00:35:54: Und gleichzeitig habe ich Freunde um mich herum dafür bin ich mega dankbar die so ehrlich mit mir sind und die da noch mal sagen ey girl komm mal klar oder die einfach ... Diese wahrhaftige, ehrliche Begegnung mit anderen Menschen.

00:36:07: Wo man so ehrlich miteinander sein kann und sich sagen kann ... wenn einem was auffällt ist natürlich auch eine Superhilfe.

00:36:14: Ja absolut, seh ich auch so.

00:36:16: Ähm du bist ja ... Sorry, ich spring von einem Thema zu anderem, aber es passiert mir nicht vorbereitet.

00:36:22: Ich liebe das für nach so.

00:36:25: Du bist ja schon einige Male umgezogen, auch viel gereist.

00:36:29: Ich glaube ... was ich merke, was auch ein sehr großes Thema ist nicht nur bei vielen anderen, wo ich es merke sind meine Schwester zum Beispiel Anfang letzten Jahres nach Wien gezogen und es ist ja gerade etwas das Thema Zugehörigkeit, was der Mensch einfach braucht.

00:36:44: Und ich glaub, das beschäftigt aktuell viele.

00:36:47: Es ist auch im Grund, warum der Run klappt, den ich random gegründet habe, warum er überhaupt funktioniert Weil die Leute nach Begegnungen dürsten fast ein bisschen.

00:36:57: Und jetzt ist es aber für viele nicht easy, wenn man in eine fremde Stadt zieht, da einfach Anschluss zu finden, wenn wir nicht gerade unbedingt studiert oder irgendwo in einer Gemeinschaft drinnen sitzt und sich da regelmäßig sieht ... Wie war das denn für dich immer?

00:37:11: Also wie hast du das ganze Thema angegangen?

00:37:15: Ich muss sagen, für mich war das eigentlich mal sehr einfach, weil mir das mal von alleine passiert, muss ich sagen.

00:37:22: Aber natürlich, als ich auch auf Bali war, seit langem, war es eine Zahl lang auf Bali und super viel kommt einfach eben über diese Events.

00:37:29: Also wenn ich einen Tipp geben würde, such dir ein paar Interessen raus die du hast in Run Club to Join oder... keine Ahnung, irgendeine Cooking-Class oder whatever it is.

00:37:40: Also so einfach eine Interesse zu suchen die man gerne hat und so so offenen Events zu gehen dann mit Offenheit an einem Menschen zu begegnen das würde ich als Tipp mitgeben dass wenn du jetzt keine Uni hast oder kein Job wo du halt ein Team hast oder so dass so Events mega helfen irgendwie Anschluss zu finden weil dann hast natürlich auch Leute die die gleichen Interessen haben wie du.

00:37:59: Ja Wie hast du das in der Schweiz gemacht?

00:38:01: Du bist ja erst kürzlich hergezogen.

00:38:05: Genau, ich arbeite hier ja und darüber sind Leute gekommen.

00:38:09: Und dann war das wie so ein Ripple-Effekt.

00:38:12: Der kannte den, der kannte denen ... So hat sich das dann zuvor alleine erledigt?

00:38:18: Ja, voll!

00:38:19: Okay,

00:38:20: d.h.,

00:38:20: Events, Sportaktivitäten, solche Veranstaltungen, sag ich jetzt mal helfen da.

00:38:29: Total.

00:38:30: Ja, ich sage auch mittlerweile ... Wenn mich eine Eins-zu-eins-Kundin fragt zum Thema Dating okay wie geht man da voran ohne Dating App?

00:38:39: Ich sag mittlerweile wenn ich jetzt Single wäre, ich würde instant zu Runclubs gehen oder irgendeiner einen Sport.

00:38:46: Weil dann weiß die Werte passen schon mal, die Leute bewegen sich, haben Bock drauf, sich gesund zu halten und fit zu halten.

00:38:52: Man lernt extrem viele Leute kennen.

00:38:55: Aber das geht ja auch ultra schnell.

00:38:56: Voll!

00:38:58: Okay, du hast vorall ganz kurz über das Warum gesprochen.

00:39:02: Was würdest du denn sagen?

00:39:03: Wenn du es überhaupt zu runterbrechen kannst ... Ich find das manchmal schwierig, wenn man so spontan gefragt wird.

00:39:07: Aber was ist für dich so dein Warum oder was gehört für dich dazu?

00:39:13: Ich glaube, die Menschen selber einfach wieder zu ernächtigen, gesund zu sein.

00:39:18: Dass Gesundheit mit ihnen selbst beginnt ... Ich sag mal, ich bin auch in mein eins-zu-eins mehr nur der Wegbegleiter für eine gewisse Zeit und am Ende des Tages möchte ich, dass du eigentlich ohne mich auskommst.

00:39:31: Und dich zu befähigen deine Gesundheit selber in die Hand zu nehmen.

00:39:35: Und gleichzeitig meinen warum es auch ... Weil all diese Jahre, wo ich natürlich trial and error gemacht hab Gefühlt jede Ernährung ausprobiert.

00:39:43: Ich hab keine Ahnung, wie viele Protokolle gehabt oder Bücher gelesen und Podcast gehört.

00:39:48: Kurse gekauft, Fortbildungen gemacht ... Den Leuten ist auch einfacher zu machen.

00:39:54: Mein Worum ist es, den einfachern kürzer zu machen?

00:39:57: Du musst das nicht alles alleine probieren und dich nicht selber belesen.

00:40:01: Dann lass sich lieber von jemandem führen für eine gewisse Zeit, sodass du leichter und schneller

00:40:07: an dein Ziel kommst!

00:40:08: Ja, absolut.

00:40:10: Ist das auch etwas, was du mit deinen Werten abgleichst?

00:40:13: Oder wo deine Werte damit allein sind.

00:40:17: Ja, für mich ist das Thema Selbstverantwortung.

00:40:20: Ein Einer für mich selber ein großer Wert.

00:40:22: und genau mit diesen Kunden oder Frauen eher gesagt ... Ich mag dieses Wort Gründe nicht so gern.

00:40:29: Mit diesen Frauen arbeite ich auch nur.

00:40:31: Weil ich sage okay wenn du denkst dass ich der Mensch bin, wer dich jetzt heilt dann bin ich die falsche Person für dich weil ich kann dir alles an die Hand geben was ich weiß.

00:40:40: umsetzen musst du es halt selber und von daher ist glaube ich diese Selbstermächtigung Ein Wert für mich und auch ein Teil meines Warums.

00:40:49: Was ist denn so eine Sache, die du in deinen Begleitungen immer wieder sagst oder immer wieder mitgibst?

00:40:57: Ich finde man hat ja Sätze, die sagt man immer wieder ... Und die sagt mal hunderttausende Male aber viele hören das einfach das erste Mal was sind bei dir da so'n Ding, was du damit gibst?

00:41:11: Also das, was ich gerade gesagt hab, wäre tatsächlich einer dieser Letze dazu.

00:41:17: Du kannst dich fragen, welcher Schmerz für dich größer ist.

00:41:20: Ja du kannst den Schmerzen aushalten in die Veränderung zu gehen, was vielleicht kurzfristig anstrengend ist oder der Schmerze dazu bleiben wurde und nichts zu verändern?

00:41:31: Und das ist deine Wahl!

00:41:33: Ja absolut finde ich cool.

00:41:34: ja.

00:41:36: Jetzt bist du gerade in der Schweiz und hast deinen Job begonnen und etablierst dich hier grade.

00:41:44: Ist es für dich etwas, was du sagst?

00:41:45: Ich glaube das ist meine ... letzte Station klingt so blöd.

00:41:49: Aber das ist jetzt das, was passt und da bleibe ich.

00:41:52: oder bist du da eher sodass du sagest okay let's see what is next?

00:41:58: Wahrscheinlich ein Misch aus beiden.

00:42:01: also ich bleibe erst mal Also bin ja dann auch offiziell in der Schweiz gemeldet und ziehe hier wirklich her.

00:42:08: Ein Teil in mir findet es auch total komisch.

00:42:12: Ich freu mich, diese Base zu haben und ein Teil nach all dem Reisen findet so ... das ist irgendwie komisch noch?

00:42:18: Ja!

00:42:19: Und gleichzeitig mir keinen Druck zu machen.

00:42:22: Weil ich finde, dieses letzte Station oder für immer ist so groß im Sinne, was weiß ich, was in fünf Jahren passiert.

00:42:30: Also, ich kann sagen, für den Moment bleibe ich aber dieser Moment kann ein Jahr sein, der Moment kann drei Jahre sein, zehn Jahre sein.

00:42:39: Also, ich meine's bin jetzt neunzwanzig.

00:42:40: Ich werd in zwei Wochen dreißig.

00:42:42: Mhm.

00:42:42: Ich hab noch so viele Jahre vor mir was weiß ich?

00:42:45: Was ich halt mit fünfzigmal ja machen werde.

00:42:48: Ich glaub wenn ich eins im Laufe meiner Lebenszeit auch gelernt habe es weniger Pläne zu machen und einfach mehr hier und jetzt im Moment zu sein... Ja!

00:42:55: ...zu schauen wie sie sich ergibt.

00:42:57: Hmh.

00:42:59: Wirst du in zwei wochendreißig?

00:43:01: Ja.

00:43:02: Oh nice.

00:43:03: Bist du schon keine Ahnung nervös oder wie fühlt sich das an?

00:43:07: Ich freu mich voll.

00:43:09: Ja?

00:43:09: Weil ich hab das Gefühl, die zwanziger sind so voll viel und man probiert halt aus und man lernt total viel.

00:43:14: Also nicht dass man danach nichts mehr lernt.

00:43:16: aber ich habe das Gefühl irgendwie mit dreißig wenn so diese Dreiner vorstellt kommt die mir mehr Stabilität mehr.

00:43:21: also so Man hat viele Weisheit und viel Reife in seinen zwanzigern gesammelt optimalerweise Und ich habe so das Gefühl mit der dreißige wird es jetzt noch ein bisschen Ruhiger, also deswegen auch cool jetzt so vor meinem Geburtstag wieder meine Base zu haben und so ein Safe Space für mich sag ich mal.

00:43:40: Von daher, ich freu mich tatsächlich total.

00:43:42: ja.

00:43:42: Nice!

00:43:43: Hat dich genauso irgendwie ... Ich hab mich ultra damals gefreut als ich dreißig gewonnen bin.

00:43:47: Das hat sich so... Jetzt geht's los.

00:43:50: So hat es sich angesehen

00:43:51: mit mir.

00:43:53: Geil.

00:43:53: Hast du irgendwie auch so ein paar Gedanken, die dir Druck machen wenn du dreißzig wirst?

00:43:58: Also gesellschaftliche Erwartungen, familiäre Erwartung oder bist du da ganz entspannt?

00:44:04: Also klar, ich glaub mich damit beschäftigt.

00:44:08: Ich bin jetzt fast dreißig, hab keinen Partner, nicht verheiratet, keine Kinder, noch kein Haus gebaut ... Aber muss sagen, dass ich diesen Druck gar nicht mehr habe.

00:44:18: Ja!

00:44:18: So weil ... ja, nur weil die Gesellschaft sagt, dass man diesem und jenem Bild irgendwie entsprechen soll, heißt ja gar nicht das ist ... überhaupt mein Bild von mir sein muss.

00:44:29: Vielleicht will ich ja auch gar nicht dieses Chaos und Vorstatt.

00:44:34: Also das ist so das eine Ding, und ... Ja, ich glaub am Ende des Tages die einzigen Erwartungen, die ich erfüllen muss sind meine eigenen.

00:44:43: Das einfach wahrzunehmen?

00:44:44: Klar, ich bin ein Mensch, wenn ich dich sagen würde, ich wünsch mir keinen Partner an meiner Seite.

00:44:50: Aber gleichzeitig dieses Vertrauen zu haben wird dann so sein, wenn es sein soll, wenn's passt.

00:44:57: Von daher, Druck?

00:44:58: Nee.

00:44:58: Ich würd tatsächlich gar nicht sagen ... Ja,

00:45:00: voll gut!

00:45:02: Okay, liebe Anais, ich hab noch eine letzte Frage an dich.

00:45:08: die stelle ich auch immer wenn der Podcast oder das Interview zu Ende ist vorab aber noch ganz kurz gibt's noch für dich irgendwas was du sagst wo du sagest okay dass steht in nächster Zeit an oder da solle Leute mal vorbei schauen oder irgendwelchen Input den du gerne teilen möchtest.

00:45:27: Nee, ich glaube ... Ich würde sagen folgt mir.

00:45:29: Dann seht ihr sowieso alle Infos, was ich selber so tue und was du so tust.

00:45:32: Folgt uns beiden!

00:45:35: Von daher glaub' ich nichts Akutes?

00:45:40: Nichts

00:45:40: Akutes passt dann, weil link ich einfach deinen Account in den Show notes und das, was du mir halt noch schickst wenn es nochmal gibt.

00:45:48: All

00:45:48: right, warst du schon mal in New York?

00:45:52: Nein Okay Du kennest aber den Times Square

00:45:54: oder?!

00:45:56: Yes.

00:45:57: Da gibt es ja einen Riesenbildschirm, wo zu Silvester der Countdown runtergezählt wird und ich hätte gerne das.

00:46:03: du dir vorstellst dass du die Möglichkeit hast auf diesem Bildschirm ganz ganz groß präsent zu sein für ein paar Sekunden für eine Minute und du hast die Möglichkeit dass du in der Welt etwas mitteilst was jeder versteht Alle hören können, alle miterleben können.

00:46:21: Die Leute verortet über Stream, Facebook, Instagram, Fernsehen

00:46:25: etc.,

00:46:25: von jung bis alt und du hast eine Message, die du da teilen kannst?

00:46:30: Was wär denn das für dich?

00:46:36: Probably live your life to the fullest in the most healthy vital way.

00:46:43: Ja voll schön!

00:46:45: Wie würdest du's, ganz kurz muss ich machen, übersetzen auf Deutsch wie die jetzt mit dem Englischen nicht zu viel anfangen können?

00:46:52: Wie würdest du es auch auf Deutsch sagen.

00:46:56: Ich glaube in deutschen Worten ja lebe daneben von und ganz präsent im Hier-und-Jetzt voller Gesundheit.

00:47:06: Ja

00:47:06: voll schön!

00:47:08: Vielen lieben Dank.

00:47:11: Es war ein extrem cooles Interview.

00:47:13: Auch ultra informativ, gerade zum Thema Long-Javity wo ihr Informationsüberfluss ist.

00:47:18: also vielen Dank dafür!

00:47:20: Feiere deine Ansätze und ja und ich freue mich wenn das interview rausgeht ich denke mal nächste Woche schon d.h.

00:47:28: für alle die es jetzt von jetzt gerade Ich werde dir auf jeden Fall wissen lassen und werde alles in den Schoenen uns packen.

00:47:34: was finde ich noch wichtig ist

00:47:37: Mega gerne Danke dir auch

00:47:39: gerne Ciao!

00:47:43: Das war das Interview mit der lieben Anais.

00:47:45: Ich fand es richtig nice, super informativ.

00:47:48: ich habe alles gefragt was mich natürlich interessiert hat und von dem ich auch geglaubt hab dass es euch interessieren könnte.

00:47:55: Ich hoffe ich habe die richtigen

00:47:57: Fragen getroffen

00:47:58: und auch das was ihr für wichtigen findet was euch interessiert Und freue mich natürlich über euer Feedback.

00:48:08: Ich habe auch alles in die Show Notes verlinkt, was für euch interessant ist und wünsche ich jetzt

00:48:14: mal eine wunderschöne Woche noch!

00:48:16: Wir hören uns nächste Woche!

00:48:18: Alles Liebe eurer anderen!